Abseits der Karte

Nico & Gio

Kayaking im Altmühltal: Abenteuer in Süddeutschland (1/2)

12.07.2026 48 min

Zusammenfassung & Show Notes

Kein Flug, kein Visum, kein fremder Kontinent. Diesmal reicht ein Fluss mitten in Süddeutschland, und trotzdem sind wir völlig abseits der Karte. Es geht um etwas, das die meisten nur für ein, zwei Stunden mit einem Anbieter kennen. Wir haben es über mehrere Tage am Stück durchgezogen. Zwischen Wehren, Wildwuchs und Slow Traveling wird schnell klar, dass so ein Mikroabenteuer mehr auslöst als gedacht. Mittendrin haben wir uns gefragt, ob wir noch in Deutschland waren, oder schon in fremde Welten! Wir haben das beide erlebt, unabhängig voneinander, bei Wind und Wetter.

Heute bewegen wir uns in Richtung Altmühltal (Teil 1: Nicos Tour). In der nächsten Episode wird es wild, bei ungünstige Wetterbedingungen auf der Regen (Teil 2: Gios Tour). Viel Spaß mit dieser Episode.

Nico und Gio präsentieren: Abseits der Karte 🗺️  

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Transkript

Stell dir vor, du bist mitten in der Natur, hörst kein Auto, kein Handy, nur das Rauschen des Flusses. Es ist windig und teilweise regnet es. Du schwingst deinen Paddel von links nach rechts, weichst diesem großen Stein aus dem Weg und genießt im nächsten Moment die Ruhe, die dir widerfährt. Du atmest auf, denn es ist wieder etwas ruhiger geworden. Du befindest dich nicht in einem dichten Dschungel, sondern nur wenige Stunden entfernt von dein Zuhause. Denn heute reisen wir nicht auf der anderen Seite der Welt, sondern befinden uns auf einer abenteuerlichen Aktivität im Süden Deutschland. Nico und Gio unabhängig voneinander für mehrere Tage bei Wind und Wetter. Wir starten mit unserer Kajaktour durch den südlichen Flüssen Deutschlands. Nico und Gio mit Abseits der Karte. Super, tolle Einladung Gio, könnte nicht besser sein. Und ich freue mich natürlich auch auf die heutige Folge und später dann natürlich in Part 2 auf deine Erlebnisse, die du tatsächlich mitgebracht hast für uns. Ja, es wird super spannend, denn die meisten Menschen denken an Kayaking, irgendwie an so, ja, das ist eine Extremsportart. Das macht man nicht einfach so, sondern man sucht sich vielleicht vor Ort irgendwie einen Anbieter und führt diese Sportart aus, vielleicht für so ein, zwei Stunden und ist dann wieder vorbei. Doch bei dir und auch bei mir gibt es eine Besonderheit in dieser Hinsicht. Wir haben das Ganze über mehrere Tage durchgeführt und haben, glaube ich, wie sagt man so schön, Blut geleckt und lieben diese Sportart. Und dementsprechend passt es sehr gut dazu, denn wir haben jetzt Sommer und vielleicht können wir durch diese Episode den einen oder anderen inspirieren, selber eine Tour durchzuführen. und wir werden heute einfach ein paar Informationen behind the scene teilen und ich freue mich riesig drauf, Nico. Ja hast du einfach richtig gut gesagt Also wie gesagt das ist nat so die Hochsaison im Sommer aber man kann es auch tats auch zu k Jahreszeiten auch im Fr oder im Herbst tats noch machen Und Kairing ist schon so ein Sport, der auch vor allem jetzt kann ich schon ein bisschen so anzuerzählen, wie es zumindest bei mir so daraus entstanden ist, diese Reise. kann man ja sagen, Kajaging finde ich schon immer einen tollen Sport. Ist wirklich was Schönes, tatsächlich auf dem Gewässer zu sein. Es ist auch sehr, finde ich, beruhigend. Also man nimmt schon mal alles auch ein bisschen langsamer wahr und ich finde auch manchmal das richtig schön, wenn alles auch so ein bisschen eher ein bisschen langsamer ist und nicht alles immer so schnelllebig wie vielleicht bei anderen Reisen, wo man vielleicht mit Auto unterwegs ist oder selbst mit Fahrrad ist man ja tatsächlich schneller unterwegs als mit dem Kajak. Deswegen, ich hatte tatsächlich ja auch in Cottbus studiert. Das ist ja relativ nah am Spreewald dran und ich glaube, für die, die schon mal am Spreewald waren, weiß man ja, dass es eine Hochburg ist für Kajak fahren und da hat eigentlich schon dieses erste Blutlecken bei mir angefangen, zumindest was diese Sportart angeht, aber da, Gio, Es ist immer so gewesen, wie du es gesagt hast, habe ich immer nur ein Maximum von früh bis abends mir meinen Kajak ausgeliehen, aber auch im Spreewald habe ich nie eine Meertagstour gemacht. Und man muss auch sagen, Nico, im Spreewald sind sehr viele Menschen unterwegs. Da staut sich tatsächlich das manchmal sehr doll an, vor allem weil es ja auch im Spreewald nicht nur neben den Individualisten, nenne ich es mal, auch diese großen Boote gibt, wo quasi meistens natürlich ältere Menschen, aber das hat nichts damit zu tun. auch so ist es auch eine schöne Aktivität, auf so einen Riesenkahn quasi gefahren zu werden, die so typisch für den Spreewald sind. Und dann kommt es natürlich damit ja sehr oft zu Stau. Und wenn man jetzt mal ehrlich ist, und es ist jetzt nicht gerade so eine Nebensaison wie Mai und man ist unter der Woche im Spreewald, ist es wirklich sehr füllig und demzufolge nicht mehr abseits der Karte, wo wir eigentlich hier sind bei diesem Podcast. Ganz genau, es ist nicht abseits der Karte. Und wir werden nicht, Nico und Gio, wenn wir nicht hier auch Lösungen hätten, um eine außergewöhnliche Reise dieser Art durchzuführen. Auch wenn wir uns in Deutschland befinden, gibt es immer noch Dinge, die man tun kann, die nicht überfüllt sind. Man glaubt es kaum Du hast Erfahrung und da bewegen wir uns jetzt Richtung S Meine Tour die ich durchgef habe wird dann auch in S sein Dazu aber in Episode 2 mehr dazu Das heißt, Nico, wo befinden wir uns, damit wir nicht diese Massen an Menschen haben, wie jetzt im Spreewald? Wo befinden wir uns? Wir befinden uns in der Nähe von Nürnberg, genauer gesagt im Altmühltal. Da habe ich tatsächlich meine fünftagige Kajaktour gemacht, die ich gemeinsam mit einem Kumpel gemacht habe. Aber ist ja tatsächlich auch nicht allein. Und die Frage ist ja tatsächlich erstmal überhaupt, wie ist es überhaupt zu dieser Region gekommen? oder wie bin ich drauf gekommen? Oder andersrum. Also für mich tatsächlich, das ist so ein sehr essentieller Bestandteil des Reisens, ist es, gewisse Reisestile auch manchmal zu haben oder so Typen. Das ist meistens oft so, zum Beispiel mit einem Fortbewegungsmittel. Ich bin auch schon mal mit dem Fahrrad auf Reisen gewesen und da kam mir die Idee halt tatsächlich, das auch mit dem Kajak zu machen, auch vor allem, weil es eine Sportart ist, wie ich gerade schon erst erwähnt hatte, die mir auch sehr viel Spaß macht. Und demzufolge hat mich einfach auch dieser Reiz gepackt, das auch wirklich dann mal durchzuführen. Und das war dann tatsächlich auch letztes Jahr 2025 so der Fall, dass ich da erstens, wie gesagt, einen Kumpel überzeugen konnte, da mitzukommen. Und zu Altmetall ist es mehr oder weniger dadurch gekommen, ich habe, glaube, jetzt lasst mich lügen, ich weiß nicht, ob es bei meinen war denn das, was ist mein Friseur? Ich glaube, ich meine, irgendwo habe ich mal eine Zeitschrift gesehen über sechs Landschaften in Deutschland wo man gut paddeln kann und da wurde halt unter anderem das Altmütter halt tatsächlich vorgestellt und für mich war auch auf jeden Fall dann sehr interessant, dass es da die Möglichkeit auch teilweise gab in so also in Deutschland ist ja immer so ein bisschen das Problem du musst ja meistens immer auf einen Campingplatz übernachten und beim Altmütal gab es dann noch so eine Zwischenlösung, die es sehr, sehr, sehr praktikabel gemacht hat. Also es musste nicht unbedingt ein Campingplatz sein, sondern es waren auch die Möglichkeit zu den Rastplätzen, die waren trotzdem teilweise manchmal nicht kostenlos, da kam dann trotzdem 18 Uhr oder so, nehme ich jetzt schon mal vorweg, irgend so ein Dorfbewohner der dann das Geld eingesammelt hat und dir noch eine Quittung f drei Euro ausgestellt hat Aber es war irgendwie einfacher und es sah sehr smart alles auch von der Webseite aus, wie es beschrieben worden ist schon, vom Altmültal, von der Tourismusseite. Und das hat mich dann irgendwie gecatcht. Und irgendwie war das für mich eine unbekannte Area in Deutschland, wo ich so noch nie so richtig war oder nie wahrgenommen habe. Und dann hat das irgendwie so gepasst für Altmützl. Superschön. Stell ich mir das Ganze schon mal vor, beziehungsweise auch sehr praktikabel, weil, wie du gesagt hast, man stellt sich ansonsten in Deutschland so vor, okay, dann musst du da irgendwo übernachten, kostet auch wieder viel Geld. Okay, das heißt, du hast ein bisschen so behind the scenes erzählt, wie du dazugekommen bist. Und jetzt gehen wir rein in deiner Kajakreise. Ja. Wo hast du gestartet, Nico? Genau. Ich habe mich dann, wie gesagt, ich bin nicht mit meinen eigenen Kajak gefahren, habe ich auch tatsächlich keins, sondern mit einem Ausgeliehenen von einer Firma, die sitzt in Sollenhofen. Da war aber tatsächlich nicht der Start, sondern in Dräuchlingen. Den Ort habe ich dann tatsächlich per Zug erreicht. Das war auch noch so lustig, dass ich dann abends, ich weiß nicht, war es vom Sonntag oder so, vom Wochentag her angereist bin in Dräuchlingen und quasi am nächsten Morgen wurde mir dann früh dieses Kajak zur Verfügung gestellt vom Anbieter. und mein Kumpel hat einfach den Tag verpeilt. Also was ist verpeilt? Er dachte so, wir fahren erst einen Tag später los oder geht die Journey los und dann saß ich schon im Zug drin. Selbst klar hätte ich auch noch 10 Minuten vorher anrufen können, wo bist du? Aber die Wahrscheinlichkeit war ja trotzdem so, dass er nicht da war. Im Endeffekt war er dann irgendwie das verpasst. Er hatte aber noch einen wichtigen Termin gehabt da an diesem Tag, sodass es auch gar nicht anders ging. sodass ich tatsächlich erstens auch die erste Strecke alleine gefahren bin. Wie gesagt, gepaddelt. Und es ging in Träuchtlingen los. Okay, Träuchtlingen. Ich schaue mir das gleichzeitig auch auf der Map an. Und es erinnert mich auch an meiner Kajaktour. Ein Dorf quasi. Und mittendrin gibt es eben einen Fluss, das Altmühl. und dort gibt es eine Anliegestelle quasi Und dort kann man starten und fließt den Fluss entlang und endet an irgendeiner Station. Jetzt können wir mal sagen, so ein bisschen, um die Strecke sich vorstellen zu können. Du hast in Träuchlingen gestartet. Ja. Und welche Dörfer, sage ich mal, große Dörfer bist du entlang gepaddelt? Wo hast du vielleicht gecampt oder kurz angehalten für eine Pause beispielsweise? Und wo ist die Reise geendet? um erstmal im Kopf diese Karte zu zeichnen. Ja, wie gesagt, wir können genau, würde ich auch so sagen, nochmal so eine grobe Skizze, das klappt ganz gut, bevor ich da nochmal so vielleicht ein bisschen einsteige, okay, was war auch so noch am Streckenrand an diesen Orten, die ich jetzt vielleicht erzähle. Also wie gesagt, in Dreuchlingen ging die Reise los, die tatsächlich insgesamt 81 Kilometer lang war. Ich bin dann tatsächlich dann nach Pappenheim gepaddelt, Sollenhofen, wie gesagt, der Ort, wo auch mein Anbieter seinen Sitz hatte. Bin dann von Sollenhofen nach Dollenstein und dann von Dollenstein nach Eichstätt. Ich glaube, Eichstätt ist recht bekannt schon noch. Da gibt es auch eine Universität. Dann gibt es noch den Ort Kipfenberg, der recht groß ist, wo ich langgepaddelt bin. Und das Ziel war tatsächlich ein Kinning. Also bei Eichstätt bin ich geblieben. Jetzt überlege ich gerade, wie man da weiter paddelt, weil dann kommt ja Adelschlag. Hier so Richtung Fünz vorbei. Dann ist das hier Walting und dann schlängelt sich die Altenmöhe immer weiter Richtung Gungolting, Richtung Arnsberg und dann kommt ja Kipfenberg. Dann haben wir jetzt schon mal eine Schrecke im Kopf gezeichnet. eine Karte quasi und da dann bewegen wir uns jetzt. Und das Schöne ist ja, dass du diesen Slow Traveling, was du ja vorhin auch schon genannt hast, beim Paddeln, je nachdem wie die Gewässer sind, ist es mal weniger slow, mal nie mal faster, was eine schöne Art des Reisens ist, eine schöne Art, die Natur zu sehen. Ja. Ich finde es tats auch so Also das ist extrem beruhigend Man macht sich auch eigentlich von so seinen Alltagssorgen nenn ich es mal so wenig Gedanken Es ist so, weiß ich nicht, wirklich so beruhigend auch auf diesem Wässer unterwegs zu sein. Und es war für mich auch eine Erfahrung, diesen einen Tag mal alleine tatsächlich zu unterwegs zu sein, weil, wie gesagt, der Kumpel tatsächlich den Zug verpasst hat. der Streckenabschnitt war aber nicht so schön, es war auch ein Streckenabschnitt, den vor kurzem eine Freundin gefahren ist und die dann total enttäuscht war, weil sie nur diese eigene Strecke gefahren ist und ich so, ja, ich hab dir auch gesagt, du sollst auch länger fahren und nicht nur für einen Tag oder woanders starten oder woanders starten, ich hab ja auch gesagt, dass sie eigentlich von anderen Orts vielleicht starten sollte, wenn sie vor allem nur einen Tag unterwegs ist ja, aber gut, manche Leute lernen auch nicht von ihren Fehler, sage ich Liebe Grüße gehen raus an die Freundin. Ja, liebe Grüße gehen wirklich an die Freundin raus. Aber sie überlegt sich tatsächlich nochmal ins Altmühlteil zu kommen, weil sie einfach das verpasst hat. Ja, und ansonsten, die Strecke ist, ist natürlich jetzt so schwierig zu sagen, auch im Vergleich zu anderen Flüssen, weil die Altenmühl ist der Fluss, wo ich tatsächlich das einzige Mal jetzt so längere Strecken gefahren bin. Klar, schon mal irgendwo anders auch gewesen oder auf dem See oder irgendwo, aber fehlt mir jetzt natürlich ein bisschen vom Profil oder ob es jetzt ein anstrengender Fluss ist, kann ich das so schwer einschätzen. Ich fand bei der Altmier, wenn wir jetzt nochmal so ein bisschen bei eher allgemeinen Themen sind, manchmal auch ein bisschen schwierig, das Thema mit den Wehranlagen. Du konntest bei uns, wenn es welche gab, musstest du fast immer mit dem Boot aussteigen und das war vor allem, wenn du solo unterwegs bist, recht schwierig, weil da ein Kajak, das wiegt dann schon ein bisschen, weil das ist ja auch so ein extra Mehrtageskart. Also du musst überlegen, das ist größer, dicker, schwerer, weil es halt, wie gesagt, von der Länge her mehr ist, als es normal ist, weil du musst ja auch Platz haben für deine Sachen, weil du willst ja noch am Ende campen, hast einen Schlafsack dabei, du hast ein Zelt dabei und hast vielleicht noch was, einen Kocher dabei und das passt schon alles so rein. Man muss natürlich trotzdem minimalistisch sein auf so einer Tor. Aber man darf das nicht au Acht verlieren dass man da schon einiges zum Tragen hat und das ist dann auch gar nicht so leicht das alleine das Brot also erstens dann anzulegen und den richtigen Ausschieb zu schaffen aber das kannst du ja dann auch noch vielleicht best Gio in deiner Folge Aber auch wie gesagt gleichzeitig das Tragen ist schon nicht ohne von so einem Kajak. Ja, auf die Herausforderung kommen wir sowieso noch zu sprechen, die eine Tour dieser Art mit sich bringt, weshalb auch oftmals in gewissen Gewässern du weniger Menschen antriffst, habe ich so das Gefühl gehabt, in Süddeutschland, in den Gewässern. und dann deutlich hier oftmals die Erfahrung gemacht habe, wow, du bist wirklich in größeren Abschnitten oftmals alleine zwischen den Dörfern, sage ich mal zumindest. Und da siehst du oft keine andere Kajakfahrer oder Paddler oder sonst was. Und manchmal entdeckst du sie je nach Wetterlage logischerweise und Saison. Du bist wann gefahren? Ich war im Mai zum Beispiel und Juni teilweise unterwegs. Wann warst du unterwegs, Nico? Ich müsste jetzt lügen, aber ich glaube, es war auch irgendwas Mai oder Juni. Also ich bin mir jetzt zu 100% nicht sicher, aber es war was in dieser Richtung. Das heißt, wir beide sind so relativ Ende Frühling, Anfang Sommer fast schon, kann man sagen, los. Und das ist eine gute Zeit dafür gewesen. Man kann das sicherlich auch bis September oder Oktober durchführen, je nach Wetterlage. da gibt es auch bestimmte Dinge, die wir beachten müssen. Also wir zaubern gleich ein bisschen Kopfkino, weil ich glaube, du hättest nicht so geschwärmt, wenn du nur diesen ersten Abschnitt gefahren wärst. Aber was muss man in Deutschland beachten? Vor allem, wenn man dann mit einem Kajak unterwegs ist. Erstmal, man unterschätzt das vielleicht. Also ich habe das am Anfang unterschätzt. Du hast halt nicht einen Führer, der diesen Kajaktour durchführt, sondern du bist auf dich alleine gestellt, zumindest in unseren beiden Fällen. Die erste Herausforderung. Das stimmt. Andere Herausforderung, Nico ist alleine unterwegs, der erste Abschnitt, kommt vielleicht nicht so leicht raus in den Wehren oder in diesen Stellen, wo du selbst aussteigen willst und ich beispielsweise kann kurz spoilern, bin auch in der Gruppe unterwegs gewesen, in dieser mehrtägigen Tour und ich habe das gemerkt, das war auch gut so, weil wir uns gegenseitig geholfen haben, weil es für uns alle so das erste Mal war, in einer längeren Kajakfahrt. Und das f dazu dass du dann gewisse Dinge nicht wei Was sollte ich tun wenn jetzt dieser Fluss etwas wilder wird wenn da Steine sind? Was passiert da, wenn ich mich umdrehe mit dem Kajak? Plötzlich aus dem Nichts heraus. Bekommt man vor Ort eine Schulung oder was passiert dann? Bekomme ich einen Helm? Lauter diese Dinge. Darf ich überall fahren? Was darf ich, was darf ich nicht? Das sind alles Dinge, glaube ich, die müssen wir auch definitiv erwähnen, auch wenn wir nicht irgendwie einen Schein in diese Richtung haben, weil wir auch keinen benötigt haben. Erkundigt euch nach den ganzen Regeln. Was darf ich, was darf ich nicht? Also hört nicht nur auf das, was wir sagen, sondern hört auch auf das, was wir vor Ort dürfen. Tut so, um das kurz aufzuklären. Ja, also kann ich mich tatsächlich jetzt noch dazu ein bisschen was ergänzen oder anschließen. Es ist schon nicht ohne, wie du sagst, ich kann mich jetzt auch nochmal zurückerinnern, wie es war mit meinen Anbietern oder diesen Regularien. Wie gesagt, der Anbieter, der hat mich dann so kurz gefragt, ja, bist du schon mal Kaya gefahren oder der Mensch, der dann vor Ort war, ach ja, war ich schon mal. okay, gut, dann kennst du ja so grob die Dinge. Der hat dann nochmal so ein bisschen Besonderheiten oder was wir halt ja auch merken oder wahrscheinlich wissen, jeder Fluss in Deutschland hat seine eigenen Besonderheiten, Macken und das sei es jetzt auch zum Beispiel, was ich, Thema Naturschutz, bitte da, wenn da irgendwie so ein Schild ist, hier links abbiegen, weil rechts ist irgendwie ein Naturschutzgebiet, dann bitte natürlich dran halten. Und da gibt es ja schon so ein paar Kleinigkeiten oder halt eher so ein paar unversehbare, Ereignisse wie, an einer Stelle ist es extrem flach, man bleibt auf einmal mit dem Kajak stecken, was macht man dann so? Das ist natürlich so ein paar Dinge, die haben sie dann vielleicht nicht so erzählt, die aber auch natürlich trotzdem irgendwie teilweise auch so ein bisschen logisch sind. Also das finde ich halt auch das Gute, also klar wurde schon da so ein bisschen was erzählt und vielleicht hätten sie auch ein bisschen mehr erzählt, wenn ich gesagt hätte, ich bin noch nie Kajak gefahren, aber gleichzeitig ist es auch so ein bisschen dieses entdecken, also klar, du weißt manchmal nicht so im Nachhinein, was auf dich zukommt, aber gleichzeitig ist es auch dieses typische Menschliche, dieses Probieren und aus der Situation das Beste zu machen und ich glaube, das haben wir auf beiden Reisen von uns so erlebt. Ja, definitiv. Kann ich nur zustimmen, weil ich kann ja auch diesbezüglich hinzu ergänzen. Bei uns war das auch ähnlich. Und man wurde ein bisschen aufmerksam gemacht auf die Strecke. Es ist auch eine mehrtägige Strecke. und in diesem Abschnitt wurde ein bisschen erklärt, worauf man achten muss. Hey, da kommen Wehre mit ganz vielen Steinen, da müsst ihr auf jeden Fall vorher aussteigen und da kommen dann Herausforderungen auf dich zu. Diese Herausforderungen kennst du am Anfang nicht. Wenn du noch nie Kajak gefahren bist in deutschen Flüssen, weißt du nicht, du denkst vielleicht, ja, ich kann ja durchfahren zu meiner Station, aber ist ja nicht so. Du steigst mehrere Male um, gegebenenfalls, je nachdem, ob Wehre da sind, ob Gebiete, die ein bisschen wilder sind, wo man dann in Deutschland sagt, nee, da muss man definitiv aussteigen. Auf diese Dinge würde ich mich vorbereiten. Ich würde nicht jetzt einfach eine Kajaktour durchführen, ohne nochmal mich erkundigt zu haben. Was muss ich denn dabei haben? Ich kann dir nicht was sagen. Bei uns war so, einen Tag vorher sind wir auf die Idee gekommen, dass wir Wasserschuhe brauchen. Und warum? Weil ich ein YouTube-Video angeschaut habe und da hieß es, du brauchst Wasserschuhe, weil du bist im Wasser drin. Und dann dachte ich mir so, ja gut, dass ich Wasserschuhe habe. In der Gruppe direkt reingeschrieben und die Kollegen gesagt, ah ja, okay, cool. Und dann habe ich ihnen gleich ein Video geschickt, was sollte man tun, wenn man sich mit dem Kajak aus Versehen dreht und du mit dem Kopf unter Wasser bist. Und das stimmt, setzt aber natürlich voraus, die Situation ist einer der schlimmsten Katastrophen, die du haben kannst beim Kajakfahren. Es wurde mir auch in Chile auch 2025, Anfang des Jahres habe ich auch mit Karakter gemacht, so erklärt, was ist in der Situation, wenn der Karakter sich dreht, weil das ist ja nochmal, also wirklich, ich weiß jetzt nicht, wie es bei dir war, ich kenne den Fluss Regen nicht, wir dürfen auch jetzt nicht, ich glaube, zu viel vorweggreifen, ich merke euch gerade so ein bisschen, aber es spielt so ein bisschen auch die Rolle, was ist das von Gewässern, ist es ein Fluss, ist es ein stark reißender Fluss und was für eine Tiefe hat das, also die altmetall meinte mein guide damals noch beim ausleihen also es gibt immer also fast an allen stellen k sie stehen mit ihren 185 wie lang sie sind also so tief war quasi gar nicht der fluss so dass mir da vielleicht was passieren k aber ja nat also man muss schon mit sowas auch irgendwie sich in Kontakt setzen auseinandersetzen das ist schon klar Wichtig ist vor allem, finde ich, sich auf eine Notsituation vorbereiten, ohne dass man diese jetzt haben muss in dem Moment, ne, also man kann sich auf etwas vorbereiten, ohne dass du in diese Situation kommst, weil wenn du in diese Situation doch kommst, dann solltest du ja wissen, wie du reagierst, Zumindest eben bei so Extremsportarten, in Anführungszeichen, was ja so ein Kajaksport ja ist per se. Und deshalb, ne, also vielleicht nochmal kurz erklärt, weil viele haben Angst, dass da sowas passiert. Mir ist es nicht passiert in mehrere Kajakfahrten über mehrere Tagen und in verschiedenen Jahren, aber es kann durchaus passieren. Und dann, man kann ja sagen, wenn du so einen Kajak hast, hast du vorne und hinten so Löcher meistens und dort kannst du deine Rucksäcke einfügen und zumachen, sodass es trocken ist, in den Drybag. und dann hast du natürlich, du schliffst dann rein in diesem Kajak und machst so eine, also sowas wie so eine Decke oben drüber, das kann man dann ja so festmachen und dann guckt man, dass du so eine Schleife draußen hast, die du rausziehen kannst, falls du dich umdrehst und die musst du halt auch immer rausgucken. Die kann man greifen, also recherchiert ruhig Kajak und dann könnt ihr dort direkt beobachten, dass es dann eben, was du drauf machst, so eine Art Spanndecke, Spannbetttuch, in Anführungszeichen, nur für den Kajak. Ich kann dir nicht sagen, wie diese Bezeichnung ist. Und sollte was passieren, kannst du es einfach rausziehen und dann rausschlüpfen aus dem Kajak. Du darfst halt nur keine Panik bekommen. Ganz entspannt, ganz ruhig, dir passiert da nichts, wenn du einfach die Ruhe bewahrst. So, würde ich sagen. Das hatte ich tatsächlich nicht auf meiner Tour. so ein Teil tatsächlich. Wirklich? Das war alles offen bei dir? Es war bei mir tatsächlich offen. Ach, bei uns nicht, aber ich kann es dir auch sagen, vielleicht wieso. Nur mal kurz gespoilert. Wir hatten zwei verschiedene, also wir hatten diese Tour bei Regen und ein anderes Jahr bei Trockenheit. Und bei Regen haben wir das definitiv gebraucht, weil sonst würdest du nass werden. Ja. Das an dieser Stelle. Aber sagen wir es gibt bestimmte Dinge worauf wir achten m Einmal nat Sicherheit Wenn du dich nicht sicher f frag unbedingt nach und auch zwecks Helm Wei nicht ob du einen Helm bekommen hast Nico Wir haben keine Helme bekommen. Ich auch nicht tatsächlich. Aber das war, wie gesagt, auch glaub ich, nicht notwendig, weil die Altenpil doch noch ein relativ ruhiger Fluss ist. Und wie gesagt, nicht groß und tief auch tatsächlich. Ja, ich würde jetzt gerne einfach mal wieder ein bisschen in die Route vielleicht nochmal ins Detail eingehen, weil wir haben die zwar schon so ein bisschen so die markanten Punkte erzählt oder die Orte, habe ich ja schon mal oft erzählt, aber ich glaube, es ist auch tatsächlich schön, tatsächlich unseren Hörern und Zuhörern davon nochmal ein bisschen was zu erzählen, was man... Kopfkino verursachen. Kopfkino verursachen und ich bin ja eine Person, egal wo ich bin, also ich bin jetzt nicht nur nonstop auf dem Rad, auch bei einer Radreise, nicht, sondern ich gucke da mal nach links und rechts oder plane diese Zeit ja auch explizit ein, dass wenn ich irgendwo bin, dass ich dann auch natürlich was mitnehme. Und so war es auch Ziel bei diesem Kajak-Tor, dass ich immer auch wo anhalte und mein Kajak, da habe ich auch natürlich gefragt, wie ist denn das überhaupt so mit dem Kajak anhalten? Wird das geklaut? Wie schließt das ab? Da meinte der Bootsanbieter, also im Altmetall da hat noch nie jemand was geklaut. Also einfach ein bisschen weiter weg vom Flussufer und ein bisschen so aufpassen und irgendwie den Paddel irgendwie so reinlegen und nicht so offensichtlich und dann passiert da auch nichts. Aber das war tatsächlich eine Frage, die habe ich auch, glaube ich, vorführt gestellt, weil das war mir tatsächlich dann schon wichtig, von der Route das zu klären. Wie machst du das mit so einem Kajak? Genau. Aber das ging alles, wie gesagt, klar. Und dann sind wir von Dräuchling, wo ich ja schon erzählt hatte, dass da der Startpunkt bin. Oder bin ich erstmal alleine nach Pappenheim. Pappenheim hat eine richtig tolle Burg. Teilweise noch so ein bisschen auch Ruine-artig, aber auch teilweise schon so als Museum. Und das ist ein richtig schönes Örtchen gewesen und vielleicht auch eine Stadt. Ich bin mir jetzt gerade relativ unsicher. Es war aber, wenn eine Stadt gewesen ist, eher so eine ganz kleine Kleinstadt. Sieht aus wie ein Dorf. Oder sieht wahrscheinlich auf den ersten Moment aus wie ein Dorf. aber ich sehe es gerade in Dominika da stand irgendwas gerade auch mit Altstadt also sollte ja eigentlich doch eine Stadt sein aber gef wie ein Dorf und so war auch mir das Feeling aber es war wirklich tolles Wetter es war ein kleiner Weg vom Ufer dann zu dieser Burg hoch durch die Stadt und es war nicht nur die einzige Burg, also insgesamt habe ich drei Burgen gesehen, davon zwei auch gut besucht, wie gesagt, die Burg einerseits in Pappenhain und auch noch kurz vor Eichstätt gibt es die Willibaldsburg, die habe ich tatsächlich auch besucht, da gibt es auch ein tolles Museum, was ich wirklich nur wärmstens empfehlen kann. Und dann gibt es noch in der Nähe von Arnsberg eine Burg. Da war ich tatsächlich nicht drauf, aber die Aussicht war auch schon verdammt gut drauf. Also das war ein kleiner Augenschmaus. Ich liebe ja auch total so Burgen und Schlösser, so alte historische Gebäude. Schön auf jeden Fall, dass du während der Kajaktour beziehungsweise auf verschiedenen Stationen anhalten kannst und dort aussteigst. Vielleicht was ist und dann dir eine Burg oder ähnliches anschaust, war das dann bei euch so, dass ihr sicherlich nicht überall aussteigen konntet, sondern nur an bestimmten Stationen, ne? Ja, also genau, also meistens zum Beispiel, wenn sich eine Ortschaft meistens angebahnt hat, gab es meistens immer eine Anlegerstelle und zwischendurch war es dann meistens eher schwieriger, weil dann einfach viel Wildwuchs war am Rand, keine Ahnung, Brennissen oder irgendwas. Man muss auch sagen, Man muss auch sagen, Nico, wenn ich dich kurz unterbreche, aber Naturschutz ist ja auch ein Thema, das in Deutschland eine große Rolle spielt. Das heißt, man darf auch nicht soweit ich weiß, überall anlegen, sondern nur an den dafür beschilderten Anlieger stellen. Ja, nee, da hast du tatsächlich auch absolut recht. Und so war es auch, wie gesagt, in der Altmühle. Ja. Ansonsten, Altmühltal ist auch, das denkt man auch gar nicht so, mache jetzt auch ein bisschen Kopfkino auch eine alte Landschaft, kann man fast sagen. Eine Landschaft, die auch von Tierarten, die schon längst ausgestorben sind, bewohnt worden ist. Nämlich, was denkst du, was es sein könnte, Gio? Was für viele Tierarten dort haben, die ausgestorben sind. Ja, welche Tierarten haben da mal früher gelebt? Du meinst, wie weit in der Vergangenheit müssen wir jetzt gehen? Das ist jetzt gemein, dann weißt du ja wahrscheinlich schon. Ja, also wahrscheinlich, also ich lebe ja gar nicht so weit weg von der Schwäbischen Alb. Und ich weiß auch, dass die Schwäbische Alb beispielsweise bei mir, es stark auch unter Wasser war, dass da auch Meereslebewesen gelebt haben, dass auch Richtung Dinosaurier, dass du da ganz, ganz viele Fossilen findest beispielsweise. Und ich könnte mir vorstellen, weil wenn man sich das so landschaftlich anschaut, das jetzt auch zwar schon eine Entfernung ist, aber wenn man sich das dann genauer anschaut, auch wiederum gar nicht so weit weg ist. Das heißt, du hast auch fossile Möglichkeiten dort, eventuell. Vielleicht redest du aber auch nicht von dieser Zeit, von dieser prähistorischen Zeit, sondern vielleicht vor tausenden von Jahren. Ich würde sagen, eins plus mit Sternchen widersetzen, weil das war absolut richtig. Ach was? Ja. Es ist tatsächlich die Dinosaurier, die ich meinte. Es war auch, wie du gesagt hast, ähnlich wie bei Schwäbischen Alp tatsächlich wirklich früher ein Meer. Das hat viele Fosierenfunde. Es gibt auch irgendwie, glaube ich, noch so einen Steinbruch, wo man selber so ein bisschen nach Fossilien so suchen kann. Und in der Nähe wurde auch ein Archeopteryx gefunden. Archeopteryx, das ist so eine Zwischenform, so ein Zwitter kann man sagen, oder so eine Übergangsform zwischen Dinosaurier und Vögel. Das ist eine richtig spannende Art, die da entdeckt worden ist. Tatsächlich im Altmythal hat man diese Gattung gefunden. Und das ist auch so ein bisschen rätselhaft. Da gibt es auch in Sollenhofen. Das war ja so der Ort, wo dann auch mein Anbieter saß und wo tatsächlich auch mein erster Tag geendet hat. Gibt es tatsächlich auch ein Museum zu diesen Aschner Optrix. Sollenhofen, auch ein richtig kleines, süßes Örtchen. Auch nicht viel los. Gibt trotzdem eigentlich alles, was man so braucht. Und richtig schön ist auch tatsächlich, mache ich jetzt vielleicht doch Werbung, gefühlt dann die Location auch von meinem Toranbieter gewesen. Es war so eine Mühleninsel, also noch so in der Altmühle, so eine Insel. Du bist auch da vorne angekommen. Und da war auch gleichzeitig ein Campingplatz quasi auch von diesen Anbietern. Und es war dann so ein bisschen Zeltlager, so Klassenfahrtcharakter auch teilweise, so mit Brennen, hier mit so Grillplatz. Und es gab so einen kleinen Überläufer zu dieser Mühle, die da mal früher gewesen ist, die sie teilweise zum Hotel und Restaurant umgewandelt haben. und jetzt hat so einen richtig schönen, urigen Charakter hat, wo man so ein typisches bayerisches oder fr Essen kommt so richtig sch deftige K Das ist schon ein Schmankel Kann ich mir ganz gut vorstellen tats Und man muss auch sagen, in dieser Gegend oder allgemein im Süden hast du ganz viel auch Natur, du hast Burgen, wie du schon erwähnt hast. Tolle Landschaften und die können für dein Auge wirklich so ein Schmaus sein. Also wirklich eine tolle Sache. auch dort Zeit zu verweilen, sich umzuschauen, links und rechts, die Geräusche der Vögel. Du hattest ja auch gesagt, du hattest ein traumhaftes Wetter. Das heißt, es kann natürlich auch durchaus dann warm werden, je nachdem zu welcher Jahreszeit du dort unterwegs bist. Es kann auch durchaus zwischendurch wild werden, kann ich mir vorstellen. Manche Abschnitte, die dann etwas wilder sind und man überrascht wird, Weil, was ich so an Erfahrungen gesammelt habe, ist, von einer Sekunde ist es total still und du schlenderst so ein bisschen oder du bewegst dich ein bisschen mit deinem Kajak, du paddelst hin und her und plötzlich kommen wildere Gebieten. Und zuvor war alles ruhig und man kann durchaus unterschätzen, dass es auch mal wild werden kann, obwohl vielleicht zum großen Teil wieder etwas ruhiger wird. Das fand ich besonders auf einer Kajaktour. Ja, ging mir tatsächlich ähnlich. Also wie gesagt, 81 Kilometer, das ist schon verdammt viel, gerade fürs Kajakfahren. Da ist nicht jeder Kilometer identisch. Da gibt es Abschnitte, die sind langweilig, weil, keine Ahnung, rechts gefühlt neben dir eine hauptfahrende Straße gefühlt lang geht und du die ganze Zeit die Autos vorbeifahren sie. Da gibt es Abschnitte, die sind, wie nennt man das, so ein bisschen verwuchsen. Es gibt welche, die sind, ich nenne mal fast wie aus einem Bilderbuch, eine relativ kurze, enge Stelle, aber dann irgendwie so kleine Enten oder irgendwas, die so nebenbei so rumplatschern, so neben dir, und du fährst so vorbei. Also da ist so alles Mögliche dabei an Streckenabschnitten. Und das kann ich mich auch noch tatsächlich so gut zurückerinnern in den alten Metall, dass es diese vielfältigen Streckenabschnitte gab, die teilweise auch manchmal öde schon waren. Also war da irgendwie so gefühlt, nichts passiert ist. Links und rechts war Acker. Das Acker war vielleicht schon gerade gef oder gem gerade frisch demzufolge platt gedr und war so auf eine Sonne ausgesetzt und es war auf mir links und rechts kein Baum kein Tier kein irgendwas Spannendes wo du gesagt hast komm kann ich hier irgendwas beobachten gab es da nicht Aber dafür gab es ja immer wieder andere kleine Highlights, so kleine Schmangel. Und wie ich ja schon erwähnt hatte, war tatsächlich die Altmetallia, wie sagt man, ein Meer auch. Und da haben sich, so ähnlich wie bei der Spiebischen Alb, auch so verschiedene Felsformationen herausgebildet, die so ein bisschen als Überbleibsel dageblieben sind. Und da gibt es zum Beispiel relativ nah an Sollenhofen, den Ort, den ich gerade schon erwähnt habe, eine richtig markante Felsgruppe, nämlich die Zwölf Apostel. Das sind tatsächlich zwölf solche Steine, Klötzer, die sind schon fast aufrecht, sind so ein bisschen Osterstein-mäßig, natürlich alles in der Tor, da hat natürlich keiner irgendwas hingestellt. Aber es sind halt solche Überbleibsel, die in so einer schönen Altmüllschleife so übrig bleiben. Es gibt auch von solchen Hofen auch so einen kleinen Hügel, wo man die auch tatsächlich angucken kann. Aber natürlich auch ein Augenschmaus dann am nächsten Morgen von solchen Hofen, wenn man weiterbricht zur nächsten Station, diese zwölf Apostel zu sehen, richtig schmackhaft. Ja, ich sehe das gerade auch, die Bilder. Und es ist auf jeden Fall eine sehr, sehr schöne Strecke, die sich da anbahnt. und wenn da jetzt nicht viel Verkehr ist, weil logischerweise hast du da auch eine Straße nebenan, dann ist das schon so verträumt ein bisschen, denkst du dir vielleicht manchmal, bin ich noch in Deutschland oder bin ich gerade irgendwo in einem ganz anderen Gebiet auf der ganzen oder irgendwo auf der Welt und das ist auch schön, dass man kurz rauskommt aus dem Alltag, vielleicht über das Wochenende solche Touren durchführen kann, Auch wenn jemand sagt, ja, aber Gio und Nico, ich habe keine fünf Tage Zeit dafür. Oftmals reicht das auch, wenn man irgendwie am Freitag startet und am Sonntag dann aufhört. Da kann man ja auch schon einiges an Kilometer zurücklegen und den einen oder anderen Abschnitt durchmachen und so ein Mikroabenteuer durchführt. denn Mikroabenteuer holen dich raus aus dem Alltag, führen zu einem gewissen Abenteuerfeeling, du erlebst etwas Tolles hast eine tolle Zeit und bist trotzdem vielleicht gar nicht so weit weg von zu Hause sodass du das relativ einfach organisieren kannst im Vergleich dazu so eine Reise wie sonst hier bei Abseits der Karte die es in den verschiedensten Orten der Welt geht muss man definitiv sagen. Und ich finde, Kajakfahren, auch jetzt speziell in Süddeutschland beispielsweise, kann sehr, sehr schön sein. Und Nico hat jetzt zum großen Teil über den Altmühltal gesprochen. Im zweiten Teil werden wir uns Richtung Regensburg bewegen, auf dem Regen oder auf der Regen sagt man ja dazu. Und dort werden wir weitere Details nennen, also ein bisschen so ergänzen, was in der ersten Episode vielleicht passiert ist, was ist mit Pegelstände, was sind unsere Empfehlungen und so weiter, aber auch landschaftlich was erzählen und Kopfkino definitiv erzeugen. Denn es sind schöne Abschnitte, die man bepaddeln kann hier in Süddeutschland, sicherlich auch in Norddeutschland. Also wir beide haben eben hier viel Erfahrung gemacht, weil man hier wirklich so mehrtägige Touren durchführen kann. Manchmal auch abgelegene Gebiete, Hashtag Bayrisch Kanada, sage ich nur dazu für die zweite Episode, Nico. und dann fühlst du dich wirklich manchmal so komplett, ich sag mal so wie in so einer Kronenbacher Werbung, wo du so diese ganzen Wälder siehst und da mittendrin ein Fluss und du bist halt mittendrin und paddelst. Das ist einfach traumhaft. Und das kannst du auch zu Hause haben, also es muss gar nicht so weit weg sein. Das ist so ein Funfact, ich frage mich immer, woher diese Kronenbacher Werbung kommt. Das ist so, das ist immer dieses Bild vor Augen und ich denke mir so, ich habe aber noch nie nachgeschaut, wo das ist. Also vor allem jetzt in Zeiten von KI ist das ja eigentlich so schnell möglich, aber dieses Bild habe ich wirklich so krass eingebrenntet. Das ist so krass, dass du das mir so vor Augen hast. Du kannst es genau beschreiben. Definitiv und ich glaube auch, wenn man sich so Deutschland und die Karte anschaut, gibt es auch Richtung Norddeutschland. Ich kann mir gut vorstellen, ich weiß es noch nicht, war noch nicht so ein Koblenz, in der Gegend vielleicht paddeln. Da gibt es aber auch ganz viele Schlüssel. und Flüsse, also wenn ich dort entlang mit dem Zug fahre, weiß ich, dass es zum Beispiel auch riesige Flüsse gibt. Vielleicht kann man da mal schauen. Jemand aus Westdeutschland, Norddeutschland, der dort schon coole Paddeltouren durchgeführt hat, schreibt uns unbedingt, wo wir unbedingt paddeln müssten, Nico und ich, denn wir überlegen immer, wie können wir zusammen übers Wochenende eine Tour dieser Art durchführen. Und vielleicht habt ihr da Vorschläge für uns. Das wäre perfekt, oder Nico? Auf jeden Fall gerne, wie gesagt, uns Vorschläge schicken. Da sind wir offen für neue Ziele. Und der Absatz der Karte, zum Beispiel auf Instagram. Oder ihr schreibt uns eine E-Mail. Oder sonst wie. Unten in den Show Notes stehen alle Informationen, die ihr benötigt. Und ich glaube, wir würden uns richtig freuen. und abgesehen davon, Nico, gibt es noch irgendwas, was du gerne erzählen würdest noch, um den Kreis abzuschließen, hier im Altmühltal? Ja, mir brennt da schon noch was auf die Lippen, du hast das gut gespürt. Nee, also, es gibt natürlich wirklich, ich will jetzt nicht mehr so weit ins Detail rissen, es sind schöne viele Momente gewesen im Altmühltal. Ich finde, es ist ein sehr idyllischer Ort. Ich hatte ja schon vielleicht ein bisschen im Vorfeld viel auch so auf Museen drauf angesprochen. Und das ist viel auch in dieser Willis, also vor Eichstätt, vor dieser Burg ist auch nochmal ein tolles Museum. Und das sind alles, aber auch Museen gewesen, die recht gut waren zu verschiedenen Themen. Das eine war so ein bisschen eher Jura-Zeit. Aber auch, gab es in der Nähe oder auf der Strecke gibt es auch so ein ehemaliges Römerkastell. Also auch die Römer waren tatsächlich noch in der Region um Altmühlen. Da wird auch viel quasi über deren Geschichte erzählt. Also da habe ich tatsächlich, es gibt auch noch in Kipfenberg, da waren wir tatsächlich auch, gibt es auch nochmal so ein Museum, ist übrigens auch Kloppenburg. Ich habe überlogen, ich war dann auf drei und vier habe ich gesehen. In Kipfenberg gibt es noch so ein Bajuan-Museum. Also quasi so Bajuan sind ja quasi die Vorgänger der heutigen Bayern. Also wie haben die damals auch gelebt quasi wie ist dieses Volk entstanden der Bajor also woher kommen eigentlich die Bayern quasi fand ich mega spannend von der Geschichte her also wirklich Altmetall ist auch nicht nur landschaftlichen Genuss sondern auch kulturell und von diesen Museen tatsächlich ein Genuss und das kann ich auf jeden Fall auch noch jedem im Herzen empfehlen, die mitzunehmen, wenn man da unterwegs ist per Kajak oder per Nasswe. Man muss auch sagen, Nico, auf diesem Weg hast du mehrere Burgen besucht, das heißt, das lohnt sich schon alleine, wenn du in diesem Gewässer unterwegs sein möchtest, dann links oder rechts siehst du diese Burg oder diese Burgen und dann steigst du zwischendurch an Anliegerstellen aus, günst dir etwas Leckeres zum Essen und ein kühles Getränk, dann paddelst du weiter und dann, das macht so das Kayaking aus, finde ich. Und das ist, wenn man eben auf verschiedene Sicherheitsfaktoren achtet, sich darauf einlässt, die Natur genießt, die Natur auch in Ruhe lässt, weil logischerweise Naturschutz ganz groß geschrieben, dann wirst du eine tolle Zeit haben bei Slow Traveling Feeling mitten in Deutschland. Ja, also wirklich abschließend auch mein Fazit. Also ich bin auf jeden Fall ein größerer Fan sogar als, also wenn mich jemand fragen würde nach einer Wiederholung, dann würde ich sagen, eher eine Wiederholung in Kajaking oder ein Mehrtagestor als Rat. Das ist einfach nur so meine persönliche Empfehlung, was sich halt so als Vergleich so für mich wahrgenommen hat. Es gibt da halt diverse Gründe, aber für mich ist es wirklich was sehr Schönes gewesen. Ich glaube, also dieses Alleinsein, dieser eine Tag war auch schön, aber es war auch wirklich sehr schön und mir zu zweit irgendwie. Es war auch sehr malerisch so von diesen Campingpl wie gesagt das habe ich ja teilweise schon im Vorfeld erw das waren eher so Ohrige teilweise war es auch einmal bei so einer Privatperson gefühlt auf so einem größeren Grundstück und gefühlt war man einfach wie bei der Tante zu Hause, man hat einfach angehalten, es gab dann noch so tolle Stühle, Sitzmöglichkeiten, wo man sein Abendessen einnehmen konnte, was so noch so einen tollen Blick auf den Fluss war, also ich fand, ich weiß nicht mehr, wie viel Geld ich bezahlt habe. Es war zwar auf den ersten Moment auch viel, diese ganze Tour zu buchen, aber jetzt im Nachhinein denke ich mir so, also dafür, was ich eigentlich alles geboten bekommen habe und was für eine tolle Experience das war, ist das einfach, das Geld pfff, da ging gar nichts. Also das war wirklich so mein Fazit. Ich würde es wieder machen. Es war eine tolle Region. Es gab tolle Möglichkeiten, das zu machen. Also es hat wirklich nochmal großes Dankeschön an dir, Altmühl. Sehr schön. Und ihr werdet definitiv im zweiten Teil noch einige Informationen allgemein zum Kayaking erfahren. Auch, es gibt ja verschiedene Herausforderungen, die man meistern muss. Wir haben schon gesagt, an verschiedenen Stellen wird empfohlen, auszusteigen oder es wird befohlen quasi, dass du aussteigst, weil Wehre kommen und Wehre gefährlich für dich sein können. Manchmal sind es ein paar Steine, die da sind. Manchmal geht es aber wirklich so irgendwie mehrere Meter runter. Und da wäre auch nur für Profis etwas. Und dementsprechend muss man sich wirklich daran halten. Darüber werden wir auch kurz sprechen in dem zweiten Part. Aber auch, was machst du, wenn es viel regnet und Gefahr für Hochwasser besteht? Denn ich hatte diesen Fall und der zweite Part wird mehrere Perspektiven zeigen denn ich bin am gleichen Ort zur und hatte einmal extrem Regen mit Hochwasser und beim zweiten Mal kein Hochwasser und sonniges Wetter und kann aus der Perspektive etwas erz Wie ist es dann auch mit der Fließgeschwindigkeit? Wann muss man vielleicht seine Paddelreise oder seine Kajakreise abbrechen? Und was macht dann noch Sinn zu beachten? Das erfährt er dann natürlich in Part 2, denn dann geht es zwar auch gar nicht so weit weg vom Altmühltal, wenn man so bedenkt, es geht dann Richtung Regensburg auf der Regen und dort bekommen wir auch Eindrücke von Bayerisch Kanada. Das im Part 2. Und man muss noch dazu erwähnen, das wird dann die letzte Folge vor der Sommerpause sein und zur Sommerpause wird es eine kurze getrennte Episode geben, damit wir euch updaten. Wie sieht es jetzt aus die nächsten Wochen? Worauf könnt ihr euch vielleicht freuen? und dann würde ich sagen, Nico, beenden wir den Teil 1 vom Altmühltal, Kayaking und wir hätten daraus sicherlich nochmal mehrere Stunden quatschen können, ich weiß es, Nico, da könntest du viel mehr dazu erzählen, aber wir wurden schon mal mitgenommen, behind the scene und das ist doch eine schöne Sache und vor allem kannst du ein paar Insights definitiv auch im zweiten Part geben, wenn es dazu passt zur Situation. Ja, mega vielen Dank auf jeden Fall erstens an dich, Gio, aber natürlich an unsere Zuhörer heute, dass ihr wieder eingeschaltet habt bei Abseits der Karte. Ich habe wieder viel Freude gehabt von einer Erfahrung von meiner Reisen zu erzählen und freue mich tatsächlich wie gesagt auf den zweiten Teil und auch weitere Folgen mit euch gemeinsam. Bis dahin. Supi. Habt einen wunderschönen Tag und wir sehen uns in Teil 2. Tschüss. Nico und Gio mit Abseits der Karte.