Pridnestrowien: Abschluss ins Ungewisse (3/3)
04.10.2026 31 min
Zusammenfassung & Show Notes
Eine Woche in einem Land, das offiziell nicht existiert, geht zu Ende, und mit ihr die Frage, die über dieser ganzen Reise stand: Stimmt das, was wir uns vorher ausgemalt haben? Im dritten Teil geht es um freie Tage zwischen Markt und Burg, einen Nationalfeiertag mit anderem Programm als erwartet und eine lange Fahrt quer durchs Land, vorbei an Denkmälern, die viel über die Geschichte erzählen. Dazu kommt die Nähe zu einem Krieg, der gleich hinter einem Graben in unserer Nähe beginnt, und Begegnungen, die so manches Vorurteil leiser werden lassen. Ein Abschluss, der Erwartung und Erlebnis direkt nebeneinanderlegt. Hör gut zu, denn es wird nachdenklicher und gleichzeitig herzlicher, als wie es uns am Anfang gedacht hätten!
Nico und Gio präsentieren: Abseits der Karte 🗺️
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Transkript
Und wir haben die Nord-Süd-Tour gemacht, die er anbietet.
Und ja, da fährst du wirklich einmal quer durch Prenestowier, sprich fast bis zur obersten nördlichen Grenze.
Nico und Gio meldet abseits der Karte.
Dann ging es wieder zurück in die Hauptstadt.
Und dann wahrscheinlich in der Hauptstadt und dann wieder zurück irgendwann, oder?
genau also es ging mir gesagt von elena und cola quasi am morgen zurück nach tierespol wobei wir
dann den ersten von zwei freien tagen hatten sprich ohne guide der hatte quasi anders vor
jemand anderes hatte den vorher schon gebucht und ein bisschen die tag genossen mein onkel
ist einfach erst mal zum friseur gegangen dachte sich so auch günstigen haarschnitt fünf euro
Oh, nehm ich mal mit.
Und lauter solche Späßchen.
Wir waren auch auf den grünen Bazaar.
Der war auch tatsächlich gut.
Man muss auch sagen, natürlich, also wirklich,
es ist ein ganz, ganz günstiges Land.
Also wir haben, das müsst ihr euch mal vorstellen,
mittlerweile bei uns sind ja die Preise für Wassermelonen
hier exorbitant hoch im Supermarkt.
Und wir haben wirklich für,
ach, nicht nur Honigmelone,
da haben wir ja so eine Honigmelone am Straßenrand
oder auf diesem Green Market gekauft.
Keine Ahnung.
Größer schon als so eine kleinere.
Also eigentlich so ein Mittelding zwischen so einer Honigmelone
und diesen anderen Bällen.
Und keine Ahnung, wir haben
50 Cent, 20 Cent.
Also wirklich
nüchten Apfel und ein Ei bezahlt.
Und bei den Wassermelonen genauso.
Also für so eine große Wassermelone als Ganzes.
Also jetzt vielleicht nicht keine XXL,
aber halt schon so eine normale Standardgröße,
würde ich behaupten, für eine Wassermelone
unter 1 Euro bekommen.
Ja, und das
zeigt auch die Verhältnisse
natürlich, aber abgesehen
davon, natürlich hast du andere
Preise, jetzt beispielsweise in Deutschland.
Also du hast jetzt hier nicht wirklich
Wassermelonen, die hier irgendwo wachsen,
zumindest weiß ich das nicht.
Und wenn du aber nach Italien gehst oder in anderen Ländern,
dort bekommst du natürlich dann auch
Wassermelonen für einen ganz anderen Preis.
Ist logisch.
Das ist auch logisch, weil die dort wachsen,
Aber nat jetzt in der Republik Moldau oder jetzt eben in Prednestowa ich kann den Namen immer noch aussprechen da wachsen sie nat auch und zus das Land nat nicht die besten wirtschaftlichen Verh ultra verst auch dass das dann
ja, dementsprechend günstig
ist und auch so ein Haarschnitt
Gio, soll ich dir
einen Tipp, oder willst du noch einen anderen Namen
zu der Republik haben?
Es gibt auch noch eine Abkürzung
Das kenn ich, das hast du mir in der ersten Folge gesagt
Transnistien
Transnistien
Das darfst du ja nicht sagen.
Das darfst du nicht sagen, ja.
Das stand auch irgendwo nochmal
für Touristendummis
auf so einer Infotafel.
Das wäre irgendwie ein rumänisches, faschistisches Wort,
weil
das halt irgendwie die Rumänen so annehmen
und dann, keine Ahnung, ja, auf jeden Fall ist das halt verboten.
Ich meinte,
der Guide hat uns gesagt, du kannst etwa
Brindistrovich sagen oder PMR.
Und PMR heißt
Brindistrovische
Moldauische Republik.
du kannst auch das sagen okay pmr pmr kannst du auch sagen es leicht okay das ist das kann ich
mir merken genau green market waren wir stehen geblieben und am gleichen tag waren wir auch noch
auf der festung bender das ist ein bisschen eine besonderheit weil tatsächlich der grenzfluss ist
die tierers oder genieße genannt gibt es irgendwie unterschiedlichen schreibweisen also der fluss
ob es das gleiche, Tiras oder Tynister.
Und der grenzt quasi dieses Prinistrovir von Moldau ab.
Außer die Stadt Dendr ist eine Ausnahme.
Das wurde irgendwann mal so einverleibt.
Und da gibt es noch eine richtig coole Burg,
die die Osmanen gebaut haben.
Auch das Osmanische Reich, also quasi die heutige Türkei,
war tatsächlich mal in diesem Gebiet tätig.
Und da kann man sich das auch anschauen.
Das ist schon einer der Highlights von Prinistrovir.
Aber es hat jetzt auch nicht die spektakulärste Burg.
Aber das hat mir tatsächlich auch noch an unseren freien Tag 1 gemacht.
Und dann ging es ja weiter mit Tag 2 der freien Aktivitäten,
den Tag der Unabhängigkeit.
Tag der Unabhängigkeit, um das 1 zu ordnen, das war der 2. September.
Korrekt.
Wann seid ihr nochmal hingeflogen, damit wir einfach das zuordnen können,
so rein von der Zeit?
Weil du erzählst ja verschiedene Tage.
Aber wie lange wart ihr insgesamt vor Ort?
wir waren sieben tage tatsächlich vor ort insgesamt okay und der zweite september war
der wievielte tag ich glaube es m dann der vierte gewesen sein okay das hei du bist dann noch sag ich mal zwei Tage noch dort und beim dritten Tag bist du dann zur Okay
Das heißt, der Unabhängigkeitstag. Nehmen wir uns mit.
Was wird da gemacht? Was wird da gefeiert?
Ja, also ich glaube, ich wusste es schon
irgendwann mal im Vorfeld.
Ich glaube, ich habe es vergessen.
Irgendwann hat meine Tante erzählt, aber ich habe es dann
irgendwie am frühen Morgen erzählt oder einen Tag vorher.
Es gab leider keine Militärparade.
da gab es keine Militärparade, das ist zum Beispiel
schon der Unterschied zum Teil
1, da hast du gesagt
da soll es eine Militärparade
geben
achso, dann war es wahrscheinlich dann auch
dann habe ich das
wahrscheinlich damals auch noch nicht gewusst, als wir es aufgenommen
hatten, aber ich glaube mit dem Guide ein paar Tage vorher
hatte ich es dann nochmal irgendwie geschrieben
und er hat dann gesagt, es gibt keine Militärparade
dieses Jahr, Nico und ja
ja, also relativ
einfach, in der Tag der
unabhängigkeit wie gesagt das ist dann der tag wo sich britanns traurwehr von moldau damals
irgendwann unabhängig gemacht hat und er wird halt immer jedes jahr gefeiert am 2. september
das ding ist letztes jahr waren es genau 35 jahre jubiläum und das war anders um das zu feiern und
deswegen gab es diese militärparaten dieses jahr 36 kein spektakuläres jahr und auch so war irgendwie
angeblich die meinte so einer der englisch sprechen konnte einer präsentation die startkasse
hat, so ein bisschen eng und so eine Militärparade
kostet halt schon viel Geld. Demzufolge
hat man sich einfach die diese gespart.
Ja, das ist
natürlich schlecht für euch, weil
ihr habt euch ja tatsächlich darauf gefreut.
Ja,
aber das ist ja trotzdem
naja,
ich fand es trotzdem, auch mein Onkel
und meine Tante fand es trotzdem einen sehr gelungenen Tag,
weil es
gibt ja trotzdem verschiedene Feieraktivitäten
trotzdem und Rahmenprogramme
während so eines Tages
man kann sich das so vorstellen, dass dann
in der Innenstadt von Tiraspol
halt ein gewisser Bereich
komplett abgesperrt worden ist für Autos
und wir sind dann auch
relativ,
da haben sich auch ganz viele so Stände,
sowohl, was weiß ich, Kleidung,
Souvenirs,
Honig,
Popcorn, Waffeln,
Kleidung, Schaschlägestände, alles
mögliche so, ich zähle mal jetzt einfach mal ein paar Dinge auf,
die mir jetzt gerade in Erinnerung sind,
aber dann war auch noch relativ nah so und auch brindes traur wir nationalkunde museum es war
vielleicht ein bisschen anders von der art und weise und f eine darstellung vielleicht der geschichte als der molderischen version aber trotzdem gute ausstellungsst auch da konnte man einen
guten einblick bekommen und dann absolutes highlight auch für meinen onkel von tante
war er dann so abends so gegen 18 19 uhr haben die dann so eine bühne gehabt oder da war die
die Bühne im Park und
da kamen halt so verschiedene Tänzgruppen,
die gesungen haben,
so Schülertanzgruppen,
die da wirklich so
zuckersüß da getanzt haben,
irgendwelche britnistrophischen
Dance Sessions
und das ging dann so bis neun,
dann war Feuerwerk,
wir hatten in Moldau uns eine Flasche Sekt
geholt, oder Moldau ist ja insgesamt
ein großes Weinbauangebiet,
haben dann bei diesem Feuerwerk
so eine Flasche Sekt geköpft
und da einfach so zugeschaut.
Nee, das war trotzdem, obwohl die Militärparade nicht da war
und wir uns die gerne einmal angeschaut hatten,
war es ein gelungener Feiertag.
Das klingt doch ausgezeichnet.
Das heißt, ihr habt es euch nicht vermiesen lassen
durch diesen Ausfall der Militärparade
und habt eine tolle Zeit vor Ort gehabt.
Die Eindrücke wahrscheinlich einzigartig,
weil wann erlebt man diese Art von Feiertag?
unabhängig davon, wie man politisch
dazu steht, ist es sicherlich
ultra spannend
ja, einfach diesen Tag
miterlebt zu haben
das heißt, dann ging es für euch irgendwann
ins Bettchen und dann habt ihr noch ein paar Tage Zeit
was
habt ihr so noch so erlebt
nehmt uns mit, lass uns
zaubern, sag ich mal im Kopf
ja, es ging dann noch
zwei Tage schon noch was wild her
was wild, okay
Ja, und zwar sind wir dann am nächsten Tag wieder mit einem Guide unterwegs gewesen, den André.
Und der hat einfach wirklich von früh bis abends uns mit Informationen zugeballert.
Also es war schon eine kleine Informationsflut.
Und wir haben die Nord-Süd-Tour gemacht, die er anbietet.
Und ja, da fährst du wirklich einmal quer durch Prenestrowie, sprich fast bis zur obersten nördlichen Grenze.
Wir sprechen hier von ca. 200 Kilometern.
der nötigsten stadt von brettens torbier und unterwegs mit unterschiedlichsten stops und das
ist so christ schon sehr viel einblicke über das land wieder sagt auch ein bisschen geschichte
natürlich aber auch
die menschen die dann auch am straßenrand stehen und auch so eine barbuschka da ihre tomaten verkauft
für ein paar rubel also da war alles mögliche dabei und was war so ein großer augenblick von
dieser nord-süd tor waren verschiedene denkmäler also es war gefühlt konnte man erinnern keine
denkmäler sehen aber sie waren trotzdem schon wichtig man muss sich das so vorstellen im
brittensor wie hat fast jedes dorf drei wichtige denkmal oder es gibt ein denkmal für den großen
vaterländischen krieg große vaterländische krieg ist der zweite weltkrieg auf deutsch gesagt für
die gefallenen das ist ein denkmal es gibt quasi in jedem ort so ein denkmal dann gibt es ein zweites
denkmal das ist meistens der transition brittensdorf ihr konflikt was ist damit gemeint damals
als dann irgendwann die Unabhängigkeit erklärt
worden ist, wurde die dann irgendwann für Moldau
nicht anerkannt, sodass Moldau
quasi Britenstorvia angegriffen hat, um
quasi diese abtrünnliche Provinz
zurückzuholen, die ja Moldau
eigentlich zustand. Und durch diesen
Konflikt sind natürlich auch Menschen
gestorben. Ich glaube, es waren 1000
auf allen Seiten, plus Zivilisten
inklusive bei den 1000.
Und ja,
weil halt der Britenstorvia jetzt nicht so ein großes Land ist,
gab es da auch fast in jedem Dorf.
1992 zu 93 94 war das glaubt bei diesem konflikt tote und jetzt ritte große denkmal war dann
meistens überlegen war es noch was anderes es muss auf jeden fall auf dem fall afghanistan
krieg war da noch eine rolle war das nicht meistens mit irgendwas noch kombiniert
ich glaube das war es also die kombi waren es meistens und es gab aber dann auch noch
verschiedene andere denken wir also wir hatten auch so eine stätte von juden gesehen also in
jüdischen friedhoff teilweise es gab auch da irgendwie so ein zwar kein vernichtungslager
es gab da irgendwie auch so eine stelle hinrichtungsstätte in der gegend und das
hat immer noch teilweise hat irgendwie eine einwohner stadt teilweise waren die verpflichtet
teilweise haben dies freiwillig gemacht und da gab es aber auch ein denkmal dass sie da
denen helfen mussten aus der schernobyl krise die 90 also 1986 war wo er diese unfall war von diesem Reaktor haben sie von der einen Stadt auch irgendwie dann Leute abgezogen die dann irgendwie was putzen mussten
also quasi diesen radioaktiven Sachen reinigen mussten, die natürlich dann aber auch total verstrahlt waren
und auch natürlich frühzeitig gestorben waren und auch irgendwie an die war irgendwie so ein Denkmal an irgendeiner Stadt zu finden.
es gab sehr sehr viele denkmäler über verschiedene sachen die halt in der geschichte passiert sind
seien sie jetzt dinge die wir kennen wie zweiter weltkrieg oder hat er dinge die hat typisch tut
sind wie chernobyl krise britons traurigen pflegt ja wobei chernobyl krise natürlich in ganz sehr gut
waren ganz europa aber dort hat natürlich noch ein bisschen vielleicht näher oder prägender weil
ukraine ist ja nicht weit entfernt man muss auch sagen du warst jetzt in tiraspol hast du gesagt
na ja und das liegt ja wie weit entfernt von der ukraine vielleicht wie viele meter ist es
wirklich nicht weit weg es ist überhaupt nicht weit weg ich lache nicht unser geld meint irgendwann
mal an einer stelle ihr könnt in wenigen minuten die grenze zur kräume mit euren augen eigenen
augen sehen und dann meinte er so vorbeigefahren und war doch wie so ein graben und er meinte
und der Hinter, neben den Graben,
ist die Ukraine.
Ja, das ist natürlich sehr nah,
das sieht man auch an der Karte.
Hast du den Konflikt irgendwie gemerkt?
Also, ich meine, Odessa ist ja wirklich nicht weit weg,
muss man sagen.
100 Kilometer ist Odessa entfernt.
Durch die M16, glaube ich, verbunden,
so wie es hier aussieht?
Ja, ja, Odessa stand irgendwo ein Stück 100 Kilometer entfernt
und unser Guide bietet sogar Toren nach Odessa an,
also, dass sie buchen können.
Also tatsächlich auch jetzt?
Auch jetzt. Ich habe ihn auch gefragt,
ob er es jetzt machen würde. Also er hätte irgendwie einen lokalen
Guide, der das nochmal besser
einschätzen könnte, aber er
könnte es quasi vermitteln.
Die Vermittler bräuchst du dann quasi vielleicht gar nicht, aber
es wäre möglich und wir haben
irgendwie dann auch so eine jüdische Gruppe
in diesen Schloss
Bänder getroffen.
Die haben uns dann auch mehrmals in so ein Restaurant
getroffen und die meinten
danach wurden die
die Ukraine war irgendwie da noch so ein religiöses jüdisches Fest und die wollten sich auch Odessa anschauen.
Und dann habe ich irgendwas gehört.
In der aktuellen Situation nat sehr sehr herausfordernd weil Odessa ja auch eine Stadt ist die zum aktuellen Zeitpunkt ja auch unter Beschuss steht
Absolut.
Deswegen so
hochachtungsvoll,
dass diese Gruppe
aus Israel tatsächlich
hinrollte. Ja, man muss auf jeden Fall
sagen, man merkt hier, dass der Niko
sehr gerne abseits der Karte
unterwegs ist, weil er alleine
schon diese Gegend ja,
Also wenn du dir den Auswärtigen Amt anschaust, wird auch jetzt nicht unbedingt empfohlen, dorthin zu reisen.
Aus mehreren Gründen.
Abgesehen davon, dass es ja ein Abdringling als Staat ist, in Anführungszeichen,
ist auch an der Grenze eben zu einem Gebiet, das unter Beschuss steht.
Und dementsprechend wird es halt auch nicht empfohlen.
Trotzdem, der Nico bildet sich auch da auf dieser Reise seine Meinung.
Finde ich schön, dass du diese Eindrücke mitbringst.
und auch natürlich immer mit
Vorsicht, logischerweise.
Trotzdem fand ich es schön,
dass du jetzt, ja,
diese Reise so ausdrucksvoll
schon beschrieben hast und
beschreiben konntest.
Ja, danke schön.
Ich wollte noch,
es war ja gerade ein, Gio,
dass du gerade nochmal wieder mit dem Auswärtigen Amt gesagt hast.
Ich sage immer, die Reisen sind
oder die Reiseziele sind die besten,
wo dieses Auswärtige Amt immer warnt.
Ja, also ich glaube, die Zuhörer der ersten Stunde haben einen Eindruck über unsere Reisen mitbekommen
und dass wir natürlich schon immer schauen, wie ist die Lage vor Ort.
Da erkundigen wir uns.
Wir schauen, ist es möglich, dorthin zu reisen oder nicht.
Und trotzdem, wenn jetzt eine Teilreisewarnung steht, ist meistens für uns bisher nie ein Grund gewesen,
dass man sagt, hey, das machen wir nicht.
obwohl wir ja trotzdem
die sachliche Lage betrachten, uns
erkundigen und dann
aber entscheiden, auf eigenem
Risiko machen wir das und machen wir das nicht
und
ich klopfe mal dreimal auf Holz, aber bisher
ist immer alles gut gegangen
Ja, aber da kannst du
wirklich immer gut sagen, dass es da echt
immer eine brenzeltige
Situation vielleicht gab, aber man immer
doch gut über die Runden gekommen ist
Man muss auch fairerweise sagen, Nico, und das
Stimmst du mir bestimmt zu.
In der heutigen Zeit,
wenn du dich auf der Welt bewegst,
gibt es sehr viele Gebiete Konflikte sage ich mal auf diesen Gebieten Das hei wenn wir heutzutage etwas anschauen wollen ist es anders teilweise das Ganze entwickelt als jetzt noch vielleicht vor 20 Jahren
Vor 20 Jahren easy going, keine Ahnung, durch die Ukraine zu reisen,
durch viele andere Länder dieser Welt reisen.
Und man merkt einfach, dass wir aktuell in einer sehr herausfordernden Zeit vielleicht auch leben,
mit ganz vielen Konflikten auf dieser Welt.
Und dass man da unabhängig voneinander, dass man sich natürlich erkundigt,
darf man da hinreisen, sollte man, kann man.
Und dann aber trotzdem selber die Verantwortung übernimmt und sagt,
okay, das mache ich oder mache ich nicht.
Das kann dir keiner abnehmen.
Trotzdem natürlich solltet ihr auf die Sicherheit achten.
Also das ist nicht so, dass wir euch sagen, geht jetzt im aktiven Kriegsgebiet,
weil da gibt es das und jenes, sondern schaut euch die Richtlinien an.
Ist es überhaupt aktuell dort möglich zu reisen? Wie ist es möglich?
Man merkt auch hier in diesem Fall bezüglich Kreditkarte, bezüglich Geld und viele andere Sachen.
Da muss man natürlich sich vorher erkundigen und dann offen sein,
auch die leute anzusprechen wie nico und seine tante und onkel gemacht haben wenn sie keine
kreditkarte haben die funktionieren zum beispiel ja also man muss wirklich da auf jeden fall richtig
wie du gesagt hast irgendwann mal auch aufpassen also ich dachte auch super kraine heißt das schon
echt hausnummer ne also es wirklich ein kriegsland ne ich meine ja ich bin in brittnis tropie gerade
dem moment das ist auch eine reisewarnung aber es ist ja nur eine reisewarnung weil einfach
konsularische botschaft von deutschland gilt weil abrörenden proviz bla bla bla aber weniger das
dann irgendwie was mit krieg war ich glaube das war jetzt auch noch eine frage die du vorhin noch
hat es ein bisschen kappen bisschen da noch mal abgeschweift du das sind zwei oder drei
drüber teile oder drohen auch schon mal ein bremdes drohe jetzt seit dem konflikt seit dem
Krieg gelandet, aber sonst kriegen die tatsächlich nicht so viel mit, weil Odessa ist trotzdem
noch 100 Kilometer entfernt und so laut ist es eigentlich nicht, dass du da die Bomben
dann hörst, wenn da einer einsteckt oder eine Drohne ist, sind ja keine Bomben mehr.
Deswegen kriegen die tatsächlich nicht so viel mit von dem Krieg.
Okay, ja spannende Einblicke auf jeden Fall.
Vielleicht eines der letzten Fragen, weil mich das persönlich interessiert, ich habe mal
In einer Sendung eben gehört, dass wenn du in Moldau unterwegs bist, je nachdem wie du die Lage beobachtest oder jetzt auch in Tiraspol und in die Gegend,
also die Frage ist, wie sind die Menschen offen dir gegenüber gewesen? Also waren sie eher weltoffen oder waren sie eher so auf Abstand?
ich würde sagen die leute waren mega zukommt oder hätte ich fast gar nicht so krass gedacht
ich meine weil das problem ist ja meistens immer doch sprache also wenn du die sprache
nicht andersweise beschwicht ist es immer so schwierig da mit den leuten in kontakt zu kommen
ich kann kein russisch mein ocker können kein russisch die können meistens kein englisch oder
irgendwas und dann sind ja meistens auch immer zurückhaltend aber dort irgendwie überhaupt nicht
also auch auf dem markt ich meine das ist ein markt na klar aber trotzdem hat uns zu gleichen
verkäufer hier probiert man für sich probiert den nächsten für sich und noch ein für sich
ich fand sie äußerst freundlichen zuvorkommt also es gab fast vielleicht ein zwei ausnahmen
die gibt es ja immer, wo mal irgendwie jemand
vielleicht unfreundlich und nicht so
gerade einen
guten Tag hatte, aber
ansonsten, ich fand das relativ
zukommend auf uns.
Ja, nee, das ist
ja auch schön zu hören,
dass man sich
aber da auch seinen eigenen
Eindruck machen muss
und offen den
Menschen gegenüber vor Ort, das
gilt ja natürlich überall
und da nicht direkt mit irgendwelchen
Vorurteilen, genau das Wort habe ich gesucht
bei dem Hunger.
Und wenn man Vorurteilen hat,
wenn man einen Ort besucht,
dann ist man nicht offen dafür,
sich seine eigene Meinung zu bilden
und mit den Menschen vor Ort zu sprechen,
sondern hat halt was voreingestellt
und erwartet vielleicht einfach,
dass es bestätigt wird.
Und glücklicherweise ist es oftmals anders,
auch womöglich sehr sehr positiv wenn man einfach mit einem offenen geist durch die
welt reist so wie du es tust ja auf jeden fall wie ich sage wirklich ohne vorteile reingehen in so ein land wurde manchmal auch gesagt dass so russische russen mehr oder weniger unfreundlich sind aber jetzt hier gut drin soll ich nicht direkt russland aber waren trotzdem viele so
russischsprachig und so dieses gefühl mindset aber trotzdem alle mega freundlich naja und das
sind dann immer alles so viele klischees die irgendwo herkommen und wo kommen die her wer hat
sie ins Rollen gebracht,
können wir einfach nicht mal, einfach erstmal alles selber
dorthin fahren und uns anschauen, ob das
wirklich so ist. Ja,
also natürlich Klischees
gibt es leider viel zu viele und
ich bin ja,
also wir sind ja alle davon Betroffene,
sei es mich als Italiener
oder du, sag ich
mal, oder alle, die zuhören.
Trotzdem,
seid offen, seid auch
freundlich zu den Menschen und man
erlebt da wirklich tolle Dinge
und
ja, man kann oftmals
mit diesen Vorurteilen auch aufbrechen,
haben wir auch gemerkt, in den unterschiedlichsten Reisezielen.
Ich glaube,
Nico, ich möchte dir
das Ende natürlich nicht wegnehmen, aber ich glaube,
mit einer positiven Message
können wir diese Episode
langsam dem Ende zugehen lassen, oder?
Ja, vielleicht noch
eins, Gio.
Ich habe es gewusst, gerne. Schieß los.
Ja, wir hatten ja noch einen Tag und der Tag ging mit der Kargasientour zu Ende oder war so geplant.
Das ist jetzt schon wieder Kargasien, das ist noch so dann der dritte im Grunde.
Kargasien gehört wieder zum Moldau, also das gehört zum Moldau, das ist noch in deren Machtstrengen
und ist aber trotzdem eine autonome Provinz und die Kargasen, das sind quasi dann die Einwohner,
Das ist ein turksprachiges Volk, also sie können sich mit den Türken ganz normal unterhalten.
Leben seit ca. 200 Jahren da, haben vorher dort irgendwie im Osmanischen Reich in der Nähe von Bulgarien gelebt
und haben ihre Kultur, ihre eigene Sprache, Kaukiesisch bewahrt, ihre Kultur teilweise auch nochmal extra,
Tänze, Bräuche, sehen auch natürlich so ein bisschen türkischsprachig dann teilweise aus.
und das war auch tatsächlich dann noch mal ein schöner abschluss dann diesen letzten tag noch
mit dieser dritten instanz in moldau in diesen wirklich so kleinen land tats zu erfahren und dann war er auf den lokalen markt und auch so eine richtig s kleine barbuschka die dann immer dann auch so
richtig händlerin war und uns mal das verkaufen wollte und dann hat sie aber
irgendwie an gemerkt dass wir deutsche sind hat die angefangen zu zählen also
22 32 34 44 54 oder so oder was lustig dann war sie aber schon bei der 90 oder 92 und dann hat sie
aber irgendwie bei 23 wieder angefangen was waren wir sich und sie hat halber angeboten was er dann
auch wieder so typisch orientalisch war und das fand ich interessant weil halber gab es tatsächlich
dann oft in Gaugasien
an die Markt ständen.
Spannend. Also ganz
andere Prägungen, sage ich mal.
Das heißt, es liegt dann eher,
ich meine, wenn man sich die Karte anschaut,
kann man ja nicht wirklich sagen, das liegt
in der Nähe von Bulgarien, weil ich meine
Moldau
ist umschlossen
von Rumänien und der Ukraine
und dementsprechend Bulgarien liegt ja
doch etwas weiter weg.
Also es liegt weg,
Also es ist gar nicht so weit weg, wie man denkt.
Es ist ja trotzdem alles am Schwarzen Meer
und trotzdem nicht direkt um die Ecke.
Ja, das stimmt.
Absolut richtig.
Nico, wenn wir jetzt so ein Revue passieren lassen
zwischen deiner Vorstellung und das, was du erlebt hast,
um dann dieses Thema so abzuschließen,
inwieweit hat es dann abgedriftet von deiner Vorstellung zuvor?
Zusammenfassend natürlich.
also es waren wirklich schöne schöne reise und klar denn man muss sagen brittnesdorf
im moldau gar sehen das ist eine reise gebiet das hat wirklich auch eine woche alles klar geht also
nach einer woche sagst ja auch so okay jetzt kenne ich jetzt denkt mal jetzt kenne ich jeden
stein es ist jetzt nicht so dass man da krass viel machen tun und sehen kann aber wirklich ich habe
die folge hiermit zurück in die sowjetunion gesagt und ist wirklich so also wie viele ach
jetzt vergessen lenin denkt man da gibt es auch fast noch nie in dem dorf wirklich lenin lenin
lenin lenin und ja das hast du immer nat dann irgendwann auch sagt aber ich fand es faszinierend vor allem weil ich da wirklich 0 Bezug habe so sowjetun oder diesen ganzen Ostblock alles was von 1990 war kenne ich ja nicht
und
wir waren dann auch noch in so ein Restaurant
in Britenstrau, weil das hieß
Zurück in die UdSR, also wirklich
demzufolge Zurück in die Sowjetunion
und es war so lustig,
da war noch so ein Sänger,
der so ultig-ulgig war
und keine Ahnung
und da war noch so ein alter Volga
und auch Lenin
und Sowjetunion-Flacken,
alles war so in Nostalgie-Modus,
es war wirklich
eine Reise an sich
und
ich fand es auf jeden Fall auch spannend, wie gesagt,
dass es so ein Schattenstart irgendwie war
und schon mit diesen eigenen
Währungen und
mit dieser
wirklich ist komisch, in einem Land
gewesen zu sein, was kein Land
ist.
Ja.
Spannend. Du hast uns auf jeden Fall
mit auf einer Reise
in die Sowjetunion mitgenommen
und
man bekommt ja nicht so oft diesen
Einblick, muss man sagen.
Ich persönlich kenne niemand,
der in diesem Gebiet unterwegs war.
Ich hätte ja auch Interesse
natürlich, dort hinzureisen.
So ist es nicht definitiv
nach deiner Erzählung.
Und wer weiß, vielleicht ist es
einer der zukünftigen Reiseziele.
Dank Nico, mein treuer
Treuer-Kohuspartner.
Danke, Gio.
ja ich bin gespannt ob ihr dahin reist ob du oder irgendwann mal hinterher ist und ja falls
ihr fragen habt gerne per instagram per youtube etc und anschreiben dann antworten wir euch auch
und ja also ich fand es wieder eine schöne folge und ja fand auch mal wie gesagt diesen
vergleich jetzt noch mal zwischen dieser variante 1 was war die vorstellung und variante 2 was war
jetzt quasi tatsächlich die Erlebnisse,
was habe ich gesehen, was habe ich gefühlt.
Fand das wirklich sehr
spannend, Gio, mit dir das Format
jetzt mal zu testen. Ja, danke
dir nochmal für deine Zeit und
dass du uns jetzt mitnehmen
konntest. Vielleicht wären es sogar drei
Teile insgesamt,
muss man sagen, das werdet ihr schon wissen,
wenn ihr das jetzt euch angehört habt.
Und dann würde ich sagen, Nico, verabschieden
wir uns und
dann schaltet wieder nächstes Mal ein, wenn
die neue Folge von Absatz der Karte
kommt. Abonniert unbedingt
auf Spotify, Apple Podcast
und Co. Absatz der Karte,
denn dann wisst ihr genau, wann die neue
Episode rauskommt und ihr bekommt
eine Benachrichtigung und das hilft natürlich
uns auch beim Wachsen, muss man sagen.
Vielen Dank euch. Nico,
dir wünsche ich auf jeden Fall eine
tolle Zeit und freue mich, wenn wir bald
wieder mal zusammen auf Reisen gehen.
Hoffentlich. Das freue ich mich auch und
Und ich freue mich natürlich auf die nächsten Folgen.
Bis dahin. Tschüss.
Nico und Geomeld.
Abseits der Karte.