Bolivien: Zwischen Höhenrausch und endloser Salzwüste (2/2)
03.07.2026 62 min
Zusammenfassung & Show Notes
Der Süden Boliviens fühlt sich an, als hätte man die Erde verlassen. Wir fahren durch Landschaften in unmöglichen Farben, an brodelnden Geysiren vorbei und über Pisten, auf denen jeder Meter zum Abenteuer wird. Es gibt eine Lagune, die wir ganz für uns allein haben, Tiere, die man nur selten zu Gesicht bekommt, und einen Ort auf fast 5000 Metern, an dem ein falscher Schritt lebensgefährlich wäre. Zwischen Staunen und echter Gefahr wird schnell klar, warum dieses Land für immer im Kopf bleibt. Teil zwei einer Reise, die viel zu kurz war und trotzdem alles verändert hat.
Nico und Gio präsentieren: Abseits der Karte 🗺️
Hast du Teil 1 schon gehört? https://abseitsderkarte.letscast.fm/episode/bolivien-zwischen-hoehenrausch-und-endloser-salzwueste-1-2
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Transkript
Da bist du einfach umgeben von Vulkanen, Geziren, Lagunen auf 5000 Meter Höhe.
Dort gibt es Flamingos und andere Tierarten und du guckst dich herum und denkst einfach, du bist auf einem anderen Planet.
Nico und Gio mit Abseits der Karte.
Ja Gio, du hast ja jetzt gerade schon ein paar tolle Keywords gesagt zu Bolivien.
deswegen freue ich mich auf jeden Fall
jetzt noch mehr darüber zu erfahren
in unserem zweiten Teil
unserer Bolivien-Podcast-Reihe
und wir waren jetzt die ganze Zeit
größtenteils in der Region
um die Salzwüste Uyuni
und ich glaube, du hast es schon
ein bisschen vorangekündigt
hast du aber noch mehr gesehen tatsächlich in Bolivien
und ja, also
wo bewegen wir uns dann
langsam hin, wenn man jetzt
das so auch geografisch folgen würde
in welche Himmelsrichtung bewegen wir uns weiter fort.
Wir bewegen uns tatsächlich jetzt Richtung Süden des Landes
und es ist wirklich traumhaft, die Landschaft alleine schon zu beachten.
Denn wenn man Richtung Süden fährt, siehst du natürlich auch teilweise Streppe,
teilweise Berge, teilweise aber auch Flüsse und Seen entlang des Weges.
und erstmal muss man natürlich aus Saladeo Juni rauskommen, das dauert ja schon ein Weilchen,
aber wenn man sich dann fortbewegt und sich den Weg bahnt Richtung des nächsten Zieles,
einer Lagune aus, ja ich würde sagen, aus tausend Farben fast schon, so viele auch nicht,
du wirst aber dort so viele verschiedene Farben sehen und ein Café,
das ich so schön damals bezeichnet habe als Kaffee am Rande der Welt, genau nach dessen Buch von John Strielecki.
Und ich habe damals gedacht, weil ich ein großer Fan bin von diesem Buch, ich dachte so,
dieses Kaffee, ich glaube, das könnte genau so ein Kaffee sein aus diesem Buch.
Natürlich beinhaltet es nicht irgendwie der Inhalt des Buches, aber rein von der Landschaft ein Traum.
ein Café inmitten einer Lagune und auf über 4000 Meter Höhe, 4200, so wie ich hier lese.
Und die Lagune mit verschiedenen Farben Flamingos und Berglandschaften auch teilweise sag ich mal Vulkangestein
Und es ist ein Traum, wenn man jetzt, sag ich mal, wenn du jetzt kurz dein Smartphone rauspackst und Laguna Colorado recherchieren würdest und da die Bilder anschaust, dann würdest du sagen, wow, da möchte ich auch hin.
Laguna Colorado.
Also es klingt doch einfach schon vom Namen tatsächlich führerisch.
Und allein denke ich.
Heißt wortwörtlich gefärbte Lagune oder die farbige Lagune.
Ja, und ich glaube, das trifft es auch ganz gut,
so wie ich das jetzt hier gerade durchklicken der Werte tatsächlich sehe.
Aber was, also wirklich vor Farbtöne, so von Gelb, Rot, alles dabei.
das schöne ist auch du hast flamingos ganz viele dort vor ort weißt du und ich habe in der
vergangenheit nicht so oft flamingos gesehen ich hatte sie mal in mexiko gesehen aber da
auch nur ein paar und hier in bolivien da war komplett alles voller flamingos die dort oben
gelebt haben. Und das Schöne war,
es waren wirklich keine
Touristen da, außer wir
selbst.
Und
du hattest so die ganze Landschaft gefüllt
für dich.
Bist du eigentlich dann noch, wenn wir
gerade, also der Ort
ist ja schon sehr abgelegen und auch die Frage
an sich, also
ich glaube bis zum Salzsee wird es wahrscheinlich noch
von den Straßen her so okay gewesen sein.
Also es ist ja schon noch ein touristischer
markkannter Punkt von Bolivien,
aber wenn ich jetzt hier so weiter Richtung Süden
gucke, es stehen so irgendwie so
einzelne Orte zwar auch da, aber
wahrscheinlich von der Größe her
gefühlt ein Tausend-Sillendorf eigentlich nur.
Und wie sind die
Straßenverhältnisse?
Wie kommt man da überhaupt voran? Bist du überhaupt noch mit der
kleinen Gruppe unterwegs gewesen, wie
auf der Salzwüste?
Ja, man muss sagen, ich war noch mit den selbigen
Menschen noch unterwegs und das war eigentlich ganz schön.
Also,
das waren Menschen aus aller Welt.
Ich hatte auch zwei Frauen aus Deutschland
waren noch dabei. Aber ansonsten
war das eine internationale Gruppe
und es war wirklich schön
und uns
wurde natürlich von dem Fahrer
und Beifahrer uns einiges gezeigt und ich wei nicht ob du das wei Quinoa w zum Beispiel auch ganz gern hier auch in Bolivien
und unser Fahrer zusammen mit dem Guide, mit dem Einheimischen,
hat uns auch so Quinoa-Felder gezeigt tatsächlich.
Da habe ich live Quinoa-Feldern gesehen, was ich auch sehr beeindruckt fand,
weil es verschiedene Farben hat auf dem Weg.
das dazu. Aber um deine Frage zu beantworten
bezüglich den Straßen und auch
vielleicht Städte, ob wir da
was besucht haben. Wir haben
keine wirkliche Stadt oder Dorf
besucht. Wir waren die ganze
Zeit in der Landschaft unterwegs
und selbst wenn wir irgendwo übernachtet
haben, das waren dann so einzelne Häuser, die
dort standen, aber kein wirkliches
Dorf.
Und die Straßen waren
nicht so gut.
Also man muss wirklich sagen, die Straßen
waren nicht so gut ausgebaut.
Teilweise bist du auf so Kies gefahren,
teilweise auf,
ja, du kannst dir vorstellen wie so eine Wüste
und in Wüstengebieten
Straßen, die sind
dann nicht wirklich geteert
und du hast extrem viel
Staub. Also wenn du fährst und vor dir fährt
jemand, dann hast du so eine
Staubwolke.
Da wiederum könnte es dann gefährlich werden,
denn du siehst deinen Gegenverkehr
nicht und sie überholen, wenn
da mal jemand kommen würde,
holen sie auch gerne. Du siehst aber
deinen Gegenverkehr nicht. Das heißt, das kann
auch durchaus sehr abenteuerlich werden.
Es kommt natürlich auch darauf an, in welcher Gegend du bist.
Wie die Straßen aufgebaut sind,
umso näher an die politischen Hauptstadt, glaube ich.
Umso besser die Straßen, aber umso weiter
weg und umso höher die Höhenlagen
oder umso mehr
du dich in den höheren Lagen bewegst,
umso schlechter sind die Straßen
ausgebaut und wie gesagt,
du hast diese Staubwolken,
die nicht zu unterschätzen sind.
Das kennt der ein oder andere auch sicherlich von anderen Reisen.
Du kennst es bestimmt auch noch vielleicht von Chile,
weil wir sind gar nicht so weit weg von Chile, muss man sagen.
Also ich glaube, Chile, also zumindest da, wo ich war,
ist halt so eine recht Patagonien, noch touristische Region.
Aber natürlich waren auch die Straßen teilweise, wo ich so dachte, uiuiui.
Und ich musste gerade ein bisschen schmunzeln,
weil ich hatte gerade hier mal ein bisschen rumgescrollt in der Karte.
ab so in der Nähe von diesem See
und dann zum Beispiel
war ich ein,
um da quasi das ist irgendwie so ein kleiner Fluss oder Bach gewesen und du siehst es einfach und das hatte ich auch schon in anderen L so teilweise wie in Kasachstan war auch mal so ein Ort du musst ja einfach durch den Fluss durchfahren aber du siehst genau
dass der Weg wieder auf der anderen Seite des Flusses durchgeht.
Also das ist halt einfach schon wie abenteuerlich tatsächlich diese Straßen und Routen sind,
aber auch gleichzeitig, wie du sagst, dafür bist du wirklich abseits vom Schirm.
Hier stehen auch gefühlt nur irgendwie so, wie du selber sagst, drei, vier Häuser irgendwie dann hinter dem Fluss.
Ja, das ist tatsächlich schon sehr abenteuerlich.
Aber das macht ja auch wahrscheinlich den Reiz aus, ne?
Definitiv.
Und dadurch, dass so wenig los ist und so wenig ausgebaut, umso schöner ist es für Individualtouristen, sag ich mal,
oder für Individualreisende, wie wir es sind.
denn du wirst dann nicht auf diese Massen an Menschen antreffen
und du bist dann wirklich Absatz der Karte.
Du hast keinen Empfang oder schlechten Empfang,
du bewegst dich in Gebieten und du kommst nicht aus dem Staunen heraus,
weil egal, ob du jetzt in dieser Lagune dich bewegst oder auch vorher schon,
das ist so für die Augen ein Traum, ein Augenschmaus, sage ich so schön.
und auf diesem Weg, wenn wir mal einen Zwischenstopp gemacht haben,
dann hast du dich wirklich, dann hast du dich dort aufgehalten an Orten,
umgeben von Vulkanen, die inaktiv sind, auf über 4000 Metern Höhen.
Das war jetzt auch nicht die höchste Höhe, die wir erreicht haben, dazu kommen wir noch.
Und das bringt dich halt einfach vom Staunen nicht mehr weg und ich finde es sehr beeindruckend.
Inaktiv heißt also längst erloschen oder einfach gerade im Ruhestand, aber kann wieder passieren, dass die Sprudeln, Lava aussprudeln?
Das ist wahrscheinlich auch so ein Thema für sich. Ich bin ja auch kein Geologe. Und wie wir wissen, es gab ja in der Vergangenheit ja diese Dinge, dass plötzlich inaktive Vulkane, die schon seit vielleicht 1000 Jahren oder 500 Jahren oder noch länger nicht eruptiert sind, dass sie plötzlich eruptieren, ausgelöst durch ein Erdbeben oder ähnliches.
das heißt, ich würde jetzt nicht meine Hand ins Feuer legen
zu sagen, die sind jetzt schon
1000 Jahre oder 10.000 Jahre nicht mehr aktiv
das kann ich dir nicht sagen an dieser Stelle
aber die sind auf jeden Fall schon sehr, sehr, sehr
lange nicht aktiv, das kannst du dir vorstellen
Wie der Versuv beispielsweise, da kannst du ja auch zum Krater laufen und ist ja erlaubt, weil er schon seit sehr, sehr, sehr vielen Jahren nicht mehr aktiv ist.
Das heißt, wahrscheinlich 500 Jahre, die anderen 1000 Jahre und vielleicht haben die Menschen das noch nie erlebt, logischerweise, weil es eben seit sehr vielen Jahren nicht eruptiert ist.
Und dann ist es halt irgendwann als deklariert, als inaktiv.
Meine Antwort als Laie.
Sehr diplomatisch.
Aber ich muss dir sagen, Nico,
du fragst ja immer nach Tieren,
die wir auf dem Weg gesehen haben.
Ja, Flamingos.
Also wir haben tatsächlich
gerade an diesem Ort,
wo wir passiert sind, umgeben von diesem Vulkan,
da werde ich definitiv auf Instagram
und der Absatz der Karte definitiv
das eine oder andere Bild
veröffentlichen zu diesem Thema,
weil es ist einfach ein Traum.
Und wir haben
kleine Tiere gesehen, die einfach so
rausgekrochen sind aus so Steinen
mit so Löcher. Sie sahen aus wie so
wie kann man
sich bezeichnen?
Ich habe nämlich damals geschrieben
Spotted several vizcachas
in their natural habitat
high up in the Bolivian Andes
vizcachas
also
das ist jetzt einfach, wie ich das
vom Wort beschreibe
und diese Tiere sehen aus wie so
Hasen
hüpfen herum
wie so Kangaroos.
Okay.
Und haben so ein bisschen so einen längeren Schwanz, aber
im Endeffekt sehen sie aus wie so Kaninchen.
Grüßere Kaninchen.
Das ist wirklich witzig gewesen,
wie die zu uns gekommen sind.
Und
das heißt, die waren gar nicht so scheu. Das heißt,
vielleicht werden ab und zu dort
Menschen auftauchen, weil sonst hätten sie ja mehr Angst.
Und dann konnte man ihnen
auch mal eine Karotte oder so geben.
Das sieht ja wirklich lustig aus.
Die sehen ultra süß aus.
Schön.
Mit Vogelfau, Fitz,
Kachas.
Gefühlt könnte auch ein Kaninchen sein,
gefühlt könnte es auch ein Haustier von uns sein,
aber wahrscheinlich zu groß am Ende,
wenn es ausgewachsen ist.
Ja, definitiv. Aber auf jeden Fall
sehr schön, weil es war für uns spontan,
dass wir diese Tiere gesehen haben.
Die sind dann zu dritt, zu viert raus
aus ihrer Höhle gekrochen
und haben sich angen Und das war wirklich s Aber Wildtiere sollte man definitiv nicht anfassen haben wir auch nicht getan Trotzdem haben sie sich angen und das war schon ultra s ja
Was wir ansonsten auf dem Weg auch gesehen haben, in den verschiedenen Lagunen, schon vorhin erklärt,
kurz Flamingos hast du gesehen, on Mars, wirklich sehr, sehr viele.
Und wenn du dich weiter bewegst in dieser Steppe-Wüste-Berglandschaft,
dann wirst du auch
zwischendurch auch andere Tiere
entdecken und zwar
Pumas. Keine Pumas
entdeckt. Ich bin da sehr sehr
vorsichtig, wenn es um so Pumas
oder Jaguar geht.
Ich weiß gar nicht, ob sie dort leben.
Könnte ich mir auch vorstellen, aber
kann ich dir jetzt nicht bestätigen.
Nein, was wir da oben gesehen
haben, waren Suris.
Suris?
Sagt mir jetzt tatsächlich
auch gerade auf den ersten Moment nichts.
Ja, recherchiert unbedingt Suri. Und dann werdet ihr sehen, dass diese Suri von weit weg, sehen sie eher so aus, wie so ein Strauß.
Ein Strauß? Was ist das hier, dann Nandu oder sowas?
Nandu, er heißt wirklich Suri, also in Lateinisch, oder das ist sogar, glaube ich, Spanisch,
Rea benata darabazensis.
Nein, das ist die Bezeichnung von Suri in Latein.
Auf jeden Fall sieht dieser Suri so aus wie ein Strauß.
Und tatsächlich, wenn du in den Gräsern geschaut hast genau,
dann hast du eines dieser Tiere gesehen, das sich wirklich gut versteckt hat.
Und es waren dann eher Graslandschaften, als ich diesen Suri entdeckt habe.
und für mich war das natürlich was sehr Besonderes
und auch für eine
Touristin aus UK, sie hat
dann gesagt, boah, ich hätte nie gedacht,
dass wir jetzt einen Suri sehen. Danach
haben wir nochmal zwei gesehen.
Das war dann also insgesamt drei
und es ist anscheinend selten,
dass man sie sieht
und das war natürlich auch wirklich
wunderschön, aber eher so
in Graslandschaften, weil da suchen sie nach Essen
und genau und
brauchen natürlich dann diese
Landschaft. Ja, spannend
auf jeden fall richtig cool auch gerade wenn es immer manchmal ich finde manchmal so in deutschland
und europa gibt es immer ist mein bauchgef immer so wenig tierarten die so gro und majest sind und ich finde das immer an anderen Kontinenten so wild dass es einfach noch so eine Vielzahl an gro Tieren gibt
Also wahrscheinlich von der Menge her ist es gleich,
weil bei uns gibt es dann lauter Insekten, Ameisen,
aber so große Säugetiere oder sonst Vögel gibt es halt kaum.
Es gibt bei uns keinen Laufvogel auf dem Kontinent.
Ja, das stimmt, leider. Wir haben aber mittlerweile ja auch Wölfe.
wieder. Da haben die anderen auch was zum Jagen.
Wie gerade gesprochen, Puma oder Jaguar.
Man muss auch sagen,
auf dem Weg, Nico, du hast ja vorhin
gesagt, mit Dörfern und Städten
und so, das wollte ich
auch nochmal bestätigen bezüglich
kleinen Dörfern mit
so Wellblech-Dächern.
Siehst du schon
ab und an natürlich welche.
Aber jetzt nicht so extrem
viele. Aber ab und an fährst du
auch in so Dörfern vorbei, auch mal
größere Dörfer mit sogar einem Fußballplatz,
habe ich gesehen.
Habe ich nochmal die Bilder so nachgeschaut und dann dachte ich so,
warte mal, ich habe doch da diesen einen Dorf gesehen.
Teilweise leben wir auch in dem
einen oder anderen Dorf und natürlich auch ein moderneres
Leben. Das ist jetzt nicht immer alles
total abgeschottet,
sondern natürlich hat man
sich da auch an moderneren Leben
gewöhnt.
Das ist ja oft so. Also natürlich
umso weiter du abseits von der Hauptstadt
kommst, auch bei solchen Ländern wie
Bolivien oder auch sonst wo
wo ich das ja jetzt schon auf Reisen mitbekommen habe,
das ist so, dass da mehr die Infrastruktur ist,
dass da noch alles mehr moderner, technologisierter ist,
aber auch in den abgelegensten Orten gibt es, was ich,
Satelliten für Internet per Starling oder irgendwas.
Also das ist heutzutage einfach überall angekommen
und ist ja auch natürlich wahrscheinlich resultierend,
dass es ja auch Touristen in der Region gibt.
Definitiv. Aber was nicht vorhanden war oft,
waren, und das ist vielleicht auch
wichtig für den einen oder anderen, der dann
nach Bolivien reist.
Jetzt sage ich mal, abseits von den großen Städten
hat unser
Guide, nenne ich es mal in Anführungszeichen,
der hat damals gesagt, wenn ihr aufs Klo wollt,
Inka-Toilet.
Was heißt Inka-Toilet, Nico?
Was Inka-Toilet heißt.
Also nicht Plumpsklo. Ja, schön wär's.
Teilweise in der Steppe.
Genau, also hinter der Düne einfach
pinkeln.
Ja, wobei wir keine Dünnen so, also
Also in den meisten Gebieten hatten wir jetzt keine D sondern es war wirklich einfach so eine Steppe oder so eine Art W mit so Gestein und ab und zu B und so Und dann eben hinter diesen B hinter diesen Gesteinen aufs Klo gehen
Und dann solltest du auch dein Papier und alles dann auch wieder mitnehmen, logischerweise.
Wir hatten natürlich auch, wenn wir mal irgendwo Angehalte haben, an seinem kleinen Dorf.
Ich habe vorhin gesagt, wir haben jetzt nicht so oft einen kleinen Dorf angehalten.
Das stimmt nicht ganz, jetzt erinnere ich mich, dass wir doch ab und an an so kleinere Dörfer angehalten haben,
um mal ein kleines Getränk zu uns zu nehmen
oder auch mal was Kleines zu essen.
Wurde es auch wie im Bahnhof angeschaut,
weil natürlich sieht man da jetzt nicht so oft fremde Menschen.
Und dort hattest du dann Plumpskurs, ganz klar.
Aber ansonsten, wenn du da unterwegs warst,
in der Steppe und überall,
viele, viele, viele Stunden,
dann hast du einfach keinen normalen Klo gehabt
und dann musst du es halt raus in die Natur.
Gut, aber das kenne ich tatsächlich aus der Mongolei.
Ja, das ist natürlich auch.
Ich glaube, es gibt halt auch
keine Toilette unterwegs.
Also klar, manchmal ein bisschen dürfen gewesen,
aber manchmal...
Ich würde sagen, das kennst du allgemein,
wenn du so ein bisschen, wie wir
schon so schön immer sagen, wenn du dich
abseits der Karte bewegst, egal wo
auf der Welt,
dann könnte durchaus sein, also jetzt nicht
in Europa vielleicht, aber so in Südamerika,
aber auch in Zentralasien,
wo du auch
natürlich gern und viel gereist bist,
dann passiert es, dass du aufs Lohn musst
und da hast du halt keine Toilette zur Verfügung
und das ist dann auch geplant
ja
okay
wir wollen ja uns nicht nur über Toiletten
ich wollte gerade auch einfach mal sagen
jetzt haben wir schon viel über Toiletten gesprochen
und ich glaube jeder weiß mittlerweile
dass er eine Klopapierrolle dabei haben sollte
in Bolivien
aber neben Laguna Colorado
Colorado
Entschuldigung
wo bist du tatsächlich dann noch gewesen
alles. Wir haben uns natürlich
den Weg gebannt südlicher
von der Laguna Colorado.
Wir müssten sie leider verlassen und
wie gesagt, ich konnte einfach meinen Augen
nicht aufhören, dorthin zu schauen.
Wir haben uns
südlich bewegt
Richtung Sol de la
Mañana. Das war tatsächlich
die höchste Stelle und
beziehungsweise einer der höchsten
Stellen liegt zwischen 4,8
und 5,1
so in der Gegend.
ich weiß dass wir gesagt wurden hier guck mal auf dem gerät hier drauf sind 5000 meter 30 oder
so gewesen also wir waren auf 5000 metern höhe was für den körper wirklich
nicht einfach ist und wir hatten tatsächlich auch Menschen am Start bei uns mit, die es
nicht so gut vertragen haben. Also sie haben es gemerkt, teilweise sind sie dann in unserem
Jeep drin geblieben, weil es ihnen einfach nicht so gut ging und du kommst halt einfach
nicht so schnell weg. Also wenn du in diesen Gebieten bist, du bist jetzt nicht ganz schnell
irgendwie in der Nähe von einem Krankenhaus oder in der Nähe von einem Arzt oder ähnliches.
Das heißt, da muss man dann gucken, dass man alles dabei hat, was man bräuchte in einem
notfall weil ansonsten man unterschätzt einfach diese höhe die dich ja körperlich sehr herausfordern
kann und unser sol de la mañana ist ein gesieren gebiet es sieht traumhaft aus geothermal gebiet da
wird auch diese energie genutzt in dem benachbarten also wenn es da irgendwo benachbarte kleine rest
Städte oder Dörfer gibt, dann wird diese Energie von diesen Solde Manenjana genutzt,
um dort zum Beispiel Wohnungen zu heizen.
Und unterhalb dieser Solde Manenjana, also wenn du weiterfahren würdest,
wir bewegen uns noch nicht weg, aber wenn du weiterfahren würdest,
dann hast du dann vielleicht auch mal so einen kleinen Dorf
und dieser wird komplett betrieben von dieser Energie,
die durch diesen Geothermalgebiet kommt.
Also auch ein schöner Nebeneffekt, dass du Energie hast,
nebenan durch
diesen Geotemargebiet.
Sol de la mañana heißt
Morgensonne.
Und Nico, ich weiß nicht,
ob du mal schon in einem
Gezierengebiet warst, aber es ist nicht ganz
ohne.
Ja, das ist eine gute Frage
tatsächlich, weil Geziere
sind ja meistens auch wirklich in
Landschaften,
die stark von Vulkan,
also wo da auch wirklich die Tektonik
so hergeben muss,
Und ich bin ja schon zwar viel unterwegs gewesen, aber wenn ich mich jetzt so recht erinnere, könnte ich mir höchstens, aber die Frage ist immer auch, wie mächtig und groß sind die, da gibt es ja unterschiedliche Ausbringungen.
Ich könnte mir noch vorstellen, auf den Azoren gab es auf einer Insel auch viele solche Gesiere und auch so, wo die, wie nennt man das, es sind so kleine Gesiere, Fumarolen, wo das auch Wasser so rausspritzt aus der Erde durch diese vulkanische Aktivität.
Aber ich glaube so wie du es wahrscheinlich erlebt hast sowas in die Richtung habe ich tats noch nicht Okay Wahrscheinlich auch wenn du in Chile du warst ja in Chile also quasi im vernachbarten Land weil wir ja auch in der Grenze sind
und uns da in diese Richtung bewegen,
muss man sagen, vielleicht hast du es da irgendwo potenziell erleben können.
Ja, vielleicht.
Theoretisch.
Aber dann nehme ich mal die Antwort so mit.
Und es ist vielleicht ja ein Thema mal für eine andere Reise.
Wir müssen sowieso mal vielleicht gemeinsam nach Südamerika.
Das wäre eigentlich auch ultra witzig.
Nein, aber das ist ein Thema für eine andere Episode.
Wenn wir uns jetzt Zoll de la mañana anschauen, auch bildlich,
dann siehst du Löcher mit einer Flüssigkeit, die so brodelt so richtig.
Und es sieht wirklich sehr, sehr gefährlich aus.
Da willst du nicht reinfallen.
Wenn du herumläufst, musst du wirklich trittsicher sein.
Denn es gibt verschiedene Wege um diese Löcher herum, würde ich mal so definieren.
Aber ich würde sagen, es ist nicht unmöglich, dass mal so ein Weg abbricht.
Und deshalb fand ich persönlich das wunderschön und traumhaft.
Aber ich dachte in dem Moment so, pass auf beim Film, pass auf, wo du hinläufst.
Denn wenn du da reinläufst oder reinfällst, weiß ich nicht, ob man dich wieder rausholen kann.
weil wahrscheinlich bist du dann platt.
Weil es so heiß ist, wahrscheinlich über 100 Grad.
Und das wäre ein Drama.
Also ich denke mal auch, dass du dann platt wärst.
Du wirst wahrscheinlich wie so ein Grillhähnchen einfach sofort verkohlt.
Ja, nicht so schön, diese Vorstellung.
Wir sind ja eigentlich auch unter 18, deswegen.
Pass da auf, das ist vielleicht so einfach so ein Indiz.
Wir müssen wirklich aufpassen, wo wir hinlaufen.
Speziell in diesen Gegenden.
weil da kann es ganz schnell zu einem Unfall passieren.
Zum Glück ist dir aber auch nichts passiert
und wahrscheinlich auch den anderen Gruppenteilnehmern.
Deswegen toll, toll, toll.
Aber ja, das zeigt immer,
was für Extreme, finde ich,
die Natur und die Erde uns mitgibt.
Sei es Kälte, sei es Wärme,
sei es diese andere Vielzahl mehr,
Gebirge.
Weil es hat alles seine Risiken und Nebenwirkungen da muss man sich immer tats bewusst sein Aber sch aber was habt ihr tats dann noch in dieser tollen Gesiererlandschaft gemacht Habt ihr dann irgendwie noch trotzdem irgendwelche tollen Experimente gemacht Mal ein Ei gekocht auf dem Wasser Was habt ihr denn da so Sch noch gemacht
Was wir da gemacht haben, ist,
wir müssten wirklich aufpassen,
weil es würde auch teilweise dunkler.
Also wir müssten dann langsam auch los
oder wie man es bei dir sagt, losmachen.
Man musste sich bewegen.
Und als wir angekommen sind, oder sagen wir mal vorher, bevor wir hier angekommen sind, hat es auch angefangen zu schneien in diesen Berglandschaft, in diesen fast 5000 Meter Höhe.
Das hat da angefangen schon bei 4,4, 4,5 und so minimal zu schneien hat dann wieder aufgehört.
Und als wir angekommen sind in Solda Amanjana, hatten wir Glück und es war natürlich befreit und trotzdem so lebensfeindlich dieses Gebiet war.
Also schön und traumhaft war das auch anzuschauen.
Was wir da alles gemacht haben, ist tatsächlich, weil wir uns beeilen mussten,
wie gesagt, es wurde schon langsam dunkel und wir müssen da wegkommen zu unserer Unterkunft,
dass wir da viel Zeit für uns gehabt haben, um ein bisschen uns diese Landschaft anzuschauen.
Natürlich auch, klar, Bilder zu machen oder einfach es so zu genießen
und den einen oder anderen Snack zu uns genommen.
aber tatsächlich haben wir jetzt kein Ei gekocht
oder so, ich weiß es auch gar nicht
ob sie solche Dinge
dort empfehlen, weil im Endeffekt ist es ja
kein, ist nicht Destiny Land oder
es ist jetzt nicht irgendwie so ein Naturpark
wo man sagt, da hat man voll Spaß und so
sondern dann wirklich, das ist ein lebensfeindliches
Gebiet, man schaut sich das an
mit großem Respekt
läuft dort herum
und fragt vielleicht
nach Informationen, man ist
immer interessiert und fährt
dann aber auch wieder weiter in diese Landschaft,
um Richtung Unterkunft
zu fahren.
Gio, ich bin ja auch immer so ein
Freund,
von einer Fotografie
oder einem Apparat mitzunehmen, was tatsächlich
in die Luft schaltet. Kann man das tatsächlich eigentlich
Wobei du sogar eine Drohne hast.
Eine Drohne. Kann man das tatsächlich auch
ausprobieren in Bolivien
oder ist das ein bisschen
verboten, auch gerade an so Orten,
wo Gesiere sind, stelle ich mir
das ja auch abenteuerlich vor.
Drohnengesetze und Bolivien Also es ist auf jeden Fall registrierungspflichtig das wei ich Also muss es irgendwie bei dem ich habe es mal nachgelesen irgendwie bei dem DGAC registriert werden
und man kann Drohnen starten.
Es gibt auch Gebiete, wo du eine Drohne nicht starten kannst,
zum Beispiel, ich lese es gerade hier, da steht regionale Verbote gibt es,
zum Beispiel an vielen bekannten Turi-Hotspots,
zum Beispiel auf der Kaktusinsel Inka-Oasi,
von dem wir auch schon in der letzten Episode gesprochen haben,
oder auch in bestimmten Lagunen im Hochland.
Das wäre wahrscheinlich die Laguna Colorado, könnte ich mir vorstellen,
dass es da nicht erlaubt ist.
Und hier in den Gesieren könnt ihr mir vorstellen, dass es möglich ist.
Aber ganz ehrlich, da muss man sich dann erkundigen in der Zeit des Reisens,
weil diese Gesetze sind ja auch anpassbar.
Die verändern sich immer wieder.
Das hast du ja auch mitbekommen in dem einen oder anderen Land,
wo du selbst dann eine Drohne fliegen lassen hast.
Aber es ist prinzipiell möglich und würde ich jedenfalls erkundigen.
Ja, okay, danke für die Frage für den Freund.
der das mal vielleicht gerne wissen würde.
Ja, und dieser Freund
nennt sich Nico und der hat immer gerne eine Drohne
dabei und warum nicht?
Das ist vielleicht auch möglich, dass es um diese kleine
Personen handelt, die auch gerade mit dir spricht,
aber
schön auf jeden Fall trotzdem zu wissen.
Ja.
Das ist auf jeden Fall, du hast gesagt
dann, dass ihr dann tatsächlich aber, wie gesagt,
auch da diesen Ort
verlassen, ja, also
irgendwann ist ja die Zeit dann auch abgelaufen,
diese Zeit, die man als Gruppe auch hat,
was natürlich immer dann schade ist,
weil man sich so denkt, ich wäre hier noch so gern.
Wir sind ja aber noch nicht durch mit der Gruppe.
Ihr seid noch nicht durch mit der Gruppe und
deswegen bin ich
gespannt, was jetzt tatsächlich noch
folgt mit dieser Gruppe.
Ja, also wir sind dann
weiter südlich gefahren,
noch weiter südlich.
Wir sind erstmal natürlich
haben genächtigt in einer
Unterkunft, gar nicht so weit weg von den
Gesieren, aber eben in den
ja schon ein paar hundert Meter
Höhenlage weiter runter
gefahren und
es war eine Unterkunft
mit Thermalanlage
in Anführungszeichen, das war quasi
wie ein, ein, zwei Hütchen
oder ja, wie ein
zwei, drei Hütten
waren dort vertreten, eine Thermalanlage
und dort haben wir tatsächlich
Touristen gesehen, also eine andere
Gruppe, die dort genächtigt haben
und
Es war eigentlich ganz toll, haben am Abend gebadet.
Man muss sagen, erstmal, damit du zu dieser Thermalquelle kommst,
musstest du nochmal, keine Ahnung, 100, 150 Meter laufen.
Es war ultra kalt am Abend.
Und von dieser Unterkunft zu dieser Thermal-Anlage
musstest du trotzdem, wie gesagt, hinlaufen.
Mit Badehosen.
Und, ey, ich bin erstmal gefroren und bin hingelaufen.
war dann super happy, weil
dann hat man eben die Möglichkeit, in so einem
natürlichen Thermalbad
in Anführungszeichen, zu baden.
Es war wirklich einfach
so ein Kreis von diesen
natürlichen
Gewässern,
warme Gewässer, so 38 Grad.
Und
das war tatsächlich eben so erhitzt,
weil wir ganz oben diese
Solimanjana haben, diesen Geothermalgebiet,
das diese
Flüssigkeit erwärmt
von ganz oben nach unten.
Okay, also war es ein schon natürlicher
Pool, aber ich meine...
Es war ein natürlicher Pool, ja, das war nicht
ausgebaut von einem Menschen, sondern es war schon
wirklich ein natürlicher Pool. Okay, aber trotzdem
von der, ich meine,
diese
menschliche Körpertemperatur oder was wir halt noch
als angenehm empfinden, das ist ja schon
eigentlich nur so ein schmaler Bereich, wenn du
jetzt gerade von diesen hohen Temperaturen sprichst,
was wahrscheinlich die anderen Becken,
Lagunen, was da alles Gysire
da gab, in der Nähe hatten.
Also haben die das irgendwie trotzdem noch ein bisschen gesteuert oder reguliert, die Wassertemperatur?
War das quasi so eine Art, ich kenne es so ein bisschen aus Japan, da gibt es ja auch diese heißen Onsen, also diese auch heißen Quellen.
Und da war auch mal so ein Regler zwischen warm und kaltes Wasser, dass du es halt so ein bisschen steuern konntest.
Gab es das trotzdem irgendwie auch oder hast du da irgendwas mitbekommen oder war das wirklich einfach so, es war zufällig genau die menschliche Körpertemperatur?
Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich genau weiß, wie das da funktioniert.
Was ich gesehen habe, ist, dass sie da nicht wirklich Technik haben.
Also sie hatten da nicht irgendwie so einen Kasten, so einen Regler und keine Ahnung was.
Das war ganz minimalistisch alles gebaut.
Da gab es einen kleinen Raum, wo man sich dann umziehen konnte oder einmal abduschen, das ja.
Aber du hattest da jetzt nicht wirklich so voll die Technik.
Klar, kann auch sein, dass die das irgendwo anders haben.
Das wissen wir ja nicht.
m ich genauere Recherchen durchf Was ich jetzt so spontan antworten w weil ich es einfach nicht gesehen habe ist dass es so also auf dem Weg sich abk von den Gesieren oben im Sol de la Manana dann auf dem Weg nach unten abk
Aber ganz klar muss man sagen, ich habe es vorhin erwähnt, es wird Geothemal-Energie genutzt, um zum Beispiel die benachbarten Dörfern und Co. zu heizen und dessen Energie zu liefern.
Also kann ich mir ganz gut vorstellen, dass es vielleicht auf dem Weg was Technisches gebaut wurde, damit ganz unten die Temperatur noch ein bisschen abgekühlt ist.
kann ich dir aber so an der Stelle nicht sagen.
Vielleicht der ein oder andere, der zuhört,
der diese Kenntnisse hat, der wird uns sagen,
Gio, so und so funktioniert das. Bin ich happy?
Schreibt uns auf Instagram und Absätze.
Bin ich
ein großer Fan von,
wenn man dann auch ein paar Infos liefert,
auch von außen, wenn man in diesem
Format zuhört. Aber es war auf jeden Fall
schön und ein toller
Abklang des Abends.
Und am nächsten Morgen, und das erzähle ich
dir gleich, damit ich einem ein bisschen
so einen roten Faden noch gebe, denn wir
Wir bewegen uns ja auch in Richtung Ende diesen kleinen Kurzgruppentrip,
wobei es für mich noch lange nicht vorbei war, diese Südamerika-Reise,
aber zumindest was das anging, bewegen wir uns jetzt das Ende diesen Gruppentrips,
drei Tage, zwei Nächte.
Und wir sind am nächsten Morgen aufgewacht, Nico,
und haben diese Natur beobachtet, denn du konntest auch diese natürlichen Themalbecken
becken am nächsten morgen beobachten wie dieser dampf nach oben steigt und du dachtest so diese
dieser see oder diese lagune in diesem thema gebiet und am morgen ganz viele tiere das war
traumhaft wirklich und sehr ruhig weil du hast da wie gesagt keine touristenmassen und sind dann
weitergefahren zum fast ich würde fast schon sagen fast ende von bolivien im westen südwesten
des landes und muss sagen wir waren gar nicht so weit weg von der atacama wüste anders erklärt
die atacama wüste war früher soweit ich das von dem guide mitbekommen habe gebündelt offiziell
mit einem Teil der W die wir hier in Bolivien hatten Und irgendwann ist irgendwas passiert ich glaube wahrscheinlich irgendwas Politisches oder irgendwelche Regularien I don know Und es hie dann
das ist jetzt ein anderer Teil der Wüste
und nebenan ist dann die Atacama-Wüste.
Aber anscheinend war in diesem Wüstenabschnitt
noch weiter südlich des Landes,
wirklich an der Grenze,
ein paar Kilometer von Chile entfernt,
war dann eben offiziell gesagt,
okay, das ist jetzt irgendwie nicht mehr Atacama.
Das hat einen anderen Namen.
Das fand ich eigentlich ganz interessant, dass ab und zu auch so politische Entscheidungen dazu führen,
dass man Dinge umbenennt oder dass man sagt, okay, das ist jetzt nicht mehr Teil davon.
Fand ich interessant.
Ja, tatsächlich. Also ich meine, zu den Thematik Salzsee, das ist schon noch sehr da drüber.
Also du bist jetzt schon wirklich sehr, sehr, sehr tief nach unten von Bolivien.
Wie du sagst, fast eigentlich das üblichste Zipfel von Bolivien gekommen.
Man kann fast schon sagen, Nico, an Dreiländereck, Bolivien, Argentinien, Chile.
Ja, und das ist dann schon krass.
Also ich meine, die Atacama-Wüste ist schon klein, aber ja, theoretisch, das ist mir jetzt eigentlich gar nicht so bewusst gewesen.
Ja, es ist eigentlich direkt gegenüber, zumindest auf jeden Fall debentiert der Salzsee, hätte ich jetzt so gesagt.
Aber wahrscheinlich zieht sich die Atacama-Wüste, ich war ja tatsächlich in Chile, tatsächlich auch nur in Patagonien und nicht Atacama-Area.
deswegen kann ich das auch nicht gerade einschätzen, wie groß die tatsächlich auf der chilenischen Seite ist,
wie tief sie nach Süden geht, aber du hast eigentlich recht, es kann eigentlich nicht weit weg sein.
Ja, kann ich dir auch nicht sagen, aber wenn du siehst, beziehungsweise wenn du auf der Karte schaust,
San Pedro de Atacama ist wirklich nicht so weit weg und wir haben, um nicht die Abkürzung zu nehmen,
Wir haben dort eine weitere Lagune besuchen wollen und zwar die Lagune Verde, die grüne Lagune.
Und man muss sagen, in dieser Gegend, dass diese Lagune auch wunderschön aussieht.
Wir hatten aber komplett Nebel.
Es war früh am Morgen und es war einfach voller Nebel.
Du hast keine Farben gesehen.
Also es war dann wahrscheinlich ein Flop.
Ja, also um Nico so in manchen anderen Situationen zu zitieren, er wäre schon ein bisschen enttäuscht gewesen.
Hashtag touch mal h euch unbedingt die Indien an wir spoilern hier nicht Aber tats wenn man dann einen Ort besucht und du ihn nicht so siehst wie du es dir erhoffst
weil die Natur natürlich nicht auf uns achtet, die schaut sich nicht.
Ah, jetzt kommt der Gio und noch eine andere Person.
Wir müssen jetzt ihnen den besten Spektakl bieten.
Nein, die Natur ist einfach raw. Die Natur ist so, wie sie ist.
Wir sind ein Teil von ihr und dementsprechend müssen wir auch auf die Natur gut aufpassen.
Nichtsdestotrotz haben wir die eben nicht so gesehen, wie sie erwartet wurde.
Und kann man trotzdem empfehlen, dass man wirklich sich so weit im Land bewegt.
Das war tatsächlich mein Favorite in Bolivien.
war angefangen von Uyuni südlich alles runter diesen Weg
bis hin zu dieser Lagune Werde,
wobei, wie gesagt, wir sie nicht in ihrer Pracht gesehen haben.
Aber wenn du da unterwegs bist,
dann siehst du wirklich Landschaften,
die nicht von dieser Welt sind,
die dich beeindrucken, die dich flashen
und du eigentlich für immer davon zehrst,
von diesem Anblick.
Und es könnte tatsächlich ein Abschluss sein,
wird es aber noch nicht sein.
Das hast du gerade wieder sehr, sehr schön zitiert, können wir behaupten fast.
Aber ich kann es mir tatsächlich sehr gut vorstellen.
Ich meine, man guckt sich einfach gerade nur hier diese Karte an.
Und allein diese Mosaike, wie sich diese sehen und auch hier bei Google Maps,
da ist der eine ein bisschen so gelblich angehaucht.
Der eine so in so einem schimmernden Grün, der eine in so einem türkisblau.
Und ich denke mir so, wow, ich muss das einfach nur vor Ort aussehen,
wenn es schon einfach auf so einer starren Karte quasi so toll aussieht.
Das wäre jetzt wieder so ein Punkt, wo ich sage,
hier muss da wieder ein Pin bei Google Maps rein bei mir.
Auf jeden Fall schön.
Würde ich dir definitiv empfehlen, dort einen Punkt hinzumachen.
Und ich bin mir eh sicher, nach dieser Episode,
Nico, wirst du irgendwann eines Tages dorthin reisen.
Also sagen wir es mal so, Gio,
es ist deutlich nach oben platziert worden, Bolivien jetzt dadurch.
sehr schön, du bist nicht der Einzige
der mir das schon gesagt hat, nämlich
ich habe auch mit anderen Menschen, die gerne
reisen, die du auch teilweise persönlich kennst
ihnen gesagt
und das ist auch bei ihnen
ganz nach oben gedückt
ja, ich finde auch immer noch
gerade von Bolivien
irgendwie diesen Mix
so spannend, weil irgendwie ist ja hier
auch noch so viel Grün, jetzt quasi dann eher Richtung Mitte oder Osten.
Und ich habe natürlich manchmal Probleme, dass ich zu wenig Grün sehe in so einem Land,
aber ich mag auch natürlich diese, gerade mittlerweile auch seit Oman,
irgendwie diese Kontraste an solchen, ja, wüstenähnlichen Gegenden,
mag ich tatsächlich auch, weil sie irgendwie auch was, mir nennt man das.
Also ich bin halt auch so ein Fan manchmal von so,
zum Beispiel, wenn ich jetzt so ein Bild sehe
hier vor Augen, jetzt von Bolivien, dann könnte
ich mir auch vorstellen, das ist wie ein anderer Planet
und ich liebe auch einfach solche Vorstellungen,
wie es auf anderen Planeten aussieht
und ich denke mir so, gerade wenn ich hier so ein Bolivien-Bild
sehe, das ist wie von einem anderen
Planeten. Ist das noch auf der Erde, denke ich mir so.
Ist definitiv
der Fall. Das stellst du dir
immer wieder vor, diese Frage.
Oder die stellst du dir jedes Mal
definitiv, wenn
du unterwegs bist in Bolivien, gerade in den
Die höheren Lagen hier im Südwesten und man kommt aus dem Staun nicht heraus.
Und so auch im Südwesten an der Grenze zu Chile, umgeben von Vulkanen, von Steppen.
Ich sehe alleine, wenn ich mir, und das müsst ihr wirklich zu Hause auch mal testen,
zum Beispiel Google Maps oder Apple Maps oder sonst was,
wenn ihr da die Geländefunktion einschaltet, dann seht ihr sogar Vulkan.
Das ist wirklich spannend.
man sieht
Vulkangebiete und das sieht auch
so aus, auf der Karte direkt
und das finde ich super zauberhaft
und der Nico, hat er mir auch schon
erzählt in verschiedenen Episoden,
dass er oftmals Ziele auswählt,
indem er erstmal
über Maps
sich die Location anschaut
oder was ist Location, die Gegend
und dann daraufhin sagt, da muss ich hin
und
wenn man sich jetzt hier Bolivien
anschaut, definitiv
ist ein Traum.
Aber um nicht
abzuschweifen, Nico, würde ich sagen,
um diese Reise
so ein bisschen abzugrenzen hier
und abzuschließen,
wenn man dann quasi diese Lagune
besucht hat, haben wir uns
damals dann verabschiedet. Ein Jeep ist
weitergereist Richtung Atacama,
also San Pedro de Atacama
nach Chile
und
ich bin dann weitergereist
mit dem anderen Jeep und sind dann wieder Richtung Uyuni gefahren Und dann Man muss auch sagen Nico dass man diese Reise ganz gut verkn kann mit Chile Also wenn du dich bewegst von Uyuni aus Richtung S
dann ist für viele der logische Schritt,
dass man dann zum Beispiel nach Chile reist
und dann San Pedro de Atacama ist oftmals eine Stadt,
die mit verbunden wird auf Touren, die von Uyuni starten.
Dann sagt man beispielsweise, okay, die starten hier in Uyuni.
und enden in San Pedro de Atacama.
Macht voll Sinn.
Damals habe ich andere Pläne gehabt, natürlich.
Dazu komme ich gleich.
Aber man kann es ganz gut verknüpfen,
kann ich euch auch sehr empfehlen.
Für mich aber ging es zurück,
weil es mir wichtig war,
Richtung La Paz nochmal zurückzureisen.
Und das war schon sehr abenteuerlich,
muss ich euch sagen,
denn ich bin tatsächlich mit einem Localboost gefahren.
Der eine oder andere von euch,
und Nico, ich weiß nicht, ob du fleißig zugehört hast
in der ersten Episode.
Da habe ich doch erzählt,
ich habe doch erzählt,
dass man entweder den touristischen Bus nimmt
oder vielleicht auch so Localbusses
für so irgendwie so 6 Dollar.
Ich will ja nicht vorab greifen,
aber wenn man jetzt den Weg wieder zurückfährt,
nach Uyuni sieht man auch ganz andere traumhafte
Orte, andere Lagunen und so weiter.
Das ist aber jetzt für die
Reise jetzt hier nicht mehr
so spannend, okay? Weil wir erleben
wieder viele tolle Sachen, aber nichts, was
wir nicht schon irgendwie erzählt haben, okay?
Das heißt, wir bewegen uns
wieder zurück nach Uyuni. Traumhaft
nochmal so einen Abschluss zu haben.
Der ganze Tag ging
fast drauf tatsächlich, bis wir dann
oder ja, der halbe Tag
definitiv, bis wir wieder zurückgekommen sind in Uyuni.
Und ich habe dort auch noch
einen Tag verbracht, ganz zum
Runterkommen, zum bisschen Entspannen.
Und dann aber,
Nico, bin ich
zum Schalter gegangen, weil die Touristenbüsse so
nicht mehr gefahren sind, wie ich das wollte.
Die sind nämlich über Nacht gefahren und ich hätte nochmal einen Tag zusätzlich bleiben müssen.
Da sagtest du, nee, das tue ich mir nicht nur mal an.
Uyuni ist jetzt doch nicht so schön.
Ja, also ich sag mal so, Uyuni selbst, da könntest du sicherlich auch noch weitere Touren starten und dann andere Sachen sehen.
Aber es war jetzt nicht mehr so wichtig für mich, dort Zeit zu verbringen, denn ich habe ja auch einen groben Zeitplan gehabt für mich selbst.
ich musste, es war Richtung Ostern und ich wollte, und ich greife ab, da gibt es definitiv
in Zukunft eine weitere Episode aber ich wollte den Inca durchf in Peru in der N von Cusco Das hei ich musste f mich aus diese Route so gestalten dass ich an einem bestimmten Tag dort bin weil du Wochen im Voraus buchen musst
Ansonsten bekommst du keinen Platz für diesen Inca-Trade
und ist alles ausgebucht.
Das heißt, ich konnte jetzt nicht nochmal dort eine Woche verbringen oder zwei.
Das war einfach zeitlich nicht mehr möglich bei mir.
Und deshalb bin ich dann wieder zurück nach Uyuni
und Uyuni ein Ticket gebucht
in so einem lokalen
Bushalte
oder Busbahnhof
und das ist wirklich eine ganz andere Nummer
als irgendwie in Europa oder sonst wo.
Ganz viele Schalter,
die Leute reden ganz
laut, hier Ticket für da und da
und
das ist wirklich witzig, Nico, sage ich dir.
Und
habe dann tatsächlich relativ
zügig noch
ein Ticket bekommen
konnte dann mitfahren nach
Oruru, Lokalbus
mehrere Stunden und dann
von Oruru nach La Paz.
Das waren 6 Dollar
tatsächlich. Ein Schlapp, aber ich behaupte.
Anstatt irgendwie so 30 Dollar.
Das ist ein nicht Unterschied.
Nico war auch immer sehr gerne
mal am Sparen unterwegs,
weiß ich von Erzählungen.
Deshalb erwähne ich das
auch so gerne, weil man weiß,
man kann viel Geld ausgeben auf Reisen
oder man kann auch weniger Geld ausgeben.
Und das ist auch eine Möglichkeit.
Stimmt.
Ja, nee, auf jeden Fall gute Experience und gute Wahl.
Ich mag es ja tatsächlich dann auch,
mal wieder doch aus deiner Komfortzone rauszugehen.
Ich meine, du hattest ja an der ersten Folge schon erzählt,
dass dieser Nachtbus natürlich deutlichen Komfort hat
und ich glaube, das ist auch was,
was man manchmal auch auf Reisen braucht.
Man braucht manchmal auf Reisen so,
um seinen Speicher so voll zu füllen
oder auch um vielleicht auf eine
Tor, die dann auf drei, vier Tage verteilt ist, gut
ausgerüstet zu sein.
Also man braucht auch so Tage
oder Nächte, wo man einfach diese Ruhe
braucht oder diese Energie, diesen Schlaf.
Und dann, wie du aber sagst,
irgendwann ist man auch, sagt man sich so,
ey komm, jetzt
nutze ich hier mal so ein LocalBus, ich habe keinen Bock
hier noch einen Tag zu länger zu warten.
Jetzt hatte ich in China tatsächlich nämlich auch
mal, hatte ich den Zug verpasst,
Das war dann der einzige Gefühl, der direkt zum nächsten Ort, wo ich hin wollte, ging.
Und ich h mir quasi den zwar am n Tag nochmal gegen eine Umbuchungsgeb bekommen aber ich habe gesagt ich will hier nicht nochmal jeden Tag in dieser Region bleiben mich will weiter ich will Neues erleben
es besprengt meinen Zeitplan
und deswegen kann ich das gut nachvollziehen
tatsächlich, dass du diese Entscheidung getroffen hast.
Wir merken
einfach, dass Zeitplan oftmals
eine Rolle spielt, auch wenn
es schöner wäre, dass wir mehr Zeit
bringen
und dann diese Reise
etwas entspannter durchführen können,
anstatt jetzt immer hier schnell, schnell.
Ich hatte mir tatsächlich auch für Südamerika knapp vier Wochen Zeit genommen,
dreieinhalb waren das, um genau zu sein.
Hätte aber genauso zwei, drei Monate verbringen können
und dort noch einiges sehen können,
vielleicht ab und an ein bisschen langsamer, vielleicht sogar reisen.
Trotzdem wollte ich einfach das meiste rausholen,
habe mir auch Zeit genommen für bestimmte Dinge.
Also so schnell war ich auch wiederum nicht am Reisen.
Ich habe auch einfach mal einen Tag verlängert an einem bestimmten Ort,
weil ich gesagt habe, okay, komm, machen wir das einfach.
Das war im Zeitplan drin.
Ich habe genug Puffer mitgebracht.
Ich habe nicht jeden Tag komplett voll gemacht, Nico,
sondern habe viele Flexibilitäten mit reingebracht,
weil das brauchst du oftmals an diesen Orten, die dich überraschen.
Und du willst halt nicht dann sagen, boah, ich muss jetzt weiterreisen,
obwohl ich eigentlich gar keine Lust habe und ich würde gerne hier noch Zeit verbringen.
Und deshalb habe ich immer Flexibilität mit reingebracht.
Das ist auf jeden Fall eine gute Wahl gewesen, die du da hast.
Und wie war das jetzt dann die Erfahrung, die du aber mit diesem einheimischen Bus hattest?
Wie viele Leute waren da drin?
Nebenbei war da noch eine Frau, die einen Huhn auf dem Kopf hatte oder nicht auf dem Kopf, aber irgendwie an der Hand?
Wie kann man sich das so vom urigen Stil her vorstellen?
Ja, ich finde es interessant, dass du das mit dem Huhn und irgendwie ein Mensch auf dem Kopf erwähnst, weil natürlich ist das so nicht der Fall gewesen, aber ich weiß, woher du darauf kommst mit dem Huhn. Wir hatten in einer anderen Episode darüber gesprochen, wie Hühner auf Kühe entspannt haben in bestimmten anderen Ländern.
Aber nein, das meine ich tatsächlich nicht.
Was war mein Experience?
Ich sag's dir. Zum Beispiel, als
ich in Oruru angehalten habe,
das war ultra wild.
Also Oruru, Bahnhof,
da wird die ganze Zeit geschrien.
Also da war es wirklich extrem
mit Ticket hier, da wird gefahren,
hol dir das und so weiter
und dann wird sehr laut, eben auf
Spanisch geschrien und war auf jeden Fall eine spannende Erfahrung.
Aber auf dem Weg allgemein nach Ururu oder von Ururu nach La Paz,
habe ich tatsächlich immer gesehen, weil wir an vielen Orten angehalten haben,
das war kein Langstreckenbus, sondern eher wie so ein Stadtbus, kann man sagen,
der an verschiedenen Dörfern anhält und dann immer wieder Leute einsteigen,
die Dinge verkaufen, beispielsweise Essen, Snacks, Getränke, also richtig witzig.
und das ist auch erlaubt, tatsächlich so
gern gesehen.
Fand ich sehr schön, auch so
diese Gedanke. Und da war ich tatsächlich der einzige Tourist.
In diesem Bus war ich der einzige
Tourist nach Ururu.
Weil die Touristen von Uyuni
nach La Paz fahren, immer mit die
also, ich sag mal so, die meisten fahren mit
Touristenbusse, weil die einfach diesen
Komfort mit sich bringen.
Ich hab die andere Wahl getroffen,
war auch schöner und
auch abenteuerlicher.
Und da hab ich gemerkt, weil es tagsüber
war, Nico, wie gefährlich
diese Straßen sind, denn vor uns
war ein ultra
krasses Unfall
passiert, also wirklich, das habe ich dir erzählt
mit
Staubwolken und so weiter, dass man da wirklich
aufpassen muss und dann hat
unser Bus wirklich auf einmal angehalten
und dann haben Leute rausgeschaut und dann
so, dann haben sie Geräusche von
sich gegeben, so in der Art, oh mein Gott,
weißt du, wirklich so
erschrocken und ich dachte so,
oh mein Gott, was ist hier passiert?
und dann sind wir weitergefahren, da war halt ein komplett
abgefackeltes Auto irgendwie
durch einen Unfall oder so.
Also fanden wir richtig schlimm und da habe ich
gemerkt, diese Straße ist
nicht ganz ohne und
dann habe ich recherchiert, als ich
angekommen bin in der Pass und habe gesehen,
genau in dieser Strecke
ist irgendwie eine Woche vorher so ein Bus,
so ein Local Bus,
abhandengekommen und da sind viele Leute verstorben.
Wow. Also,
das ist jetzt sehr traurig,
kommt es am Ende der Episode,
nicht am Anfang,
muss man sagen, weil es vielleicht die Stimmung
auch trübt, aber man, Nico und
ich, also wir zwei wollen ja einfach
so unsere Erfahrungen
schildern. Auf Instagram sieht man immer
so, hululu, schululu,
so das Bling, bling,
alles perfekt, alles schön, aber der
Weg dorthin, das siehst du meistens nicht,
wenn du dir nur diese Reels und
TikToks und so anschaust und wir wollen halt ein bisschen
mehr Reality mit reinbringen und das waren
einfach ultra gefährliche Straßen,
trotzdem nochmal befahren w weil es ein Traum ist Aber man muss trotzdem da aufpassen Ich war ja auch der Einzige der sich irgendwie angeschnallt hat Ehrlichweise Also voll deutsch
Aber ich habe mich angeschnallt.
Und habe die Landschaft trotzdem versucht zu genießen.
Und das war schön, ja.
Dass es überhaupt Anschnallgurte gab, das ist ein Wunder.
Ja, da gab es tatsächlich Anschnallgurte.
Aber wie gesagt, die meisten haben es nicht genutzt.
Was ich interessant fand, Nico,
und wir nähern uns auch langsam dem Ende dieser Episode zu
und wir werden diese Episode auch beenden,
wenn ich mich dann an einem anderen berühmten See befinde
und dann werden wir die beenden,
werden nicht mehr viel dazu erzählen,
aber um einfach so diesen Trip zu erzählen,
was zwei Episoden viel zu kurz sind, ehrlicherweise,
für diese Bolivienreise, die insgesamt, glaube ich,
neun bis zehn Tage ging
und das war jetzt ein Teil davon,
trotzdem viel zu kurz.
ich muss sagen, ich wurde als Argentinier bezeichnet
in diesem Local Bus
das ist doch bestimmt eine Beleidigung am Ende gewesen, oder?
nein, das ist so, guck
also schau, Argentinien, das weißt du
vielleicht, Argentinien
hat ganz viele Italiener
die in den früheren Jahren
Nachkriegsjahren auch nach Argentinien gereist sind
und dort sich ein Leben aufgebaut haben
so nach dem Zweiten Weltkrieg
und dementsprechend hast du ganz viele Nachfahren
von Menschen, die irgendwie italienischen Ursprung haben
deswegen, ich kann mir schon gut vorstellen
dass ich vielleicht auch so ein bisschen so aussehe
vielleicht auch, in Bolivien bin ich halt ein Argentinier
in anderen Ländern bin ich vielleicht der Omanier oder der Jordanier
in anderen Ländern wiederum bin ich der Grieche oder der Türke
weißt du was ich meine, weil ich einfach so
vielleicht habe ich so
ich könnte irgendwie aus jeder Nationalität
gefüllt sein, außer aus Schweden oder das nicht,
aber vielleicht
liegt es auch daran, je nachdem wie du
auch aussiehst, dann die Leute denken sich ja
nichts dabei, das ist ja auch nicht irgendwie rassistisch oder so,
sondern sie denken sich halt so, ja gut,
ich glaube, wenn er hier ist, kann
Spanisch, ich glaube, der sieht jetzt nicht aus
wie ein Bolivia oder Peruana,
der ist ein bisschen heller,
vielleicht auch, sieht aber jetzt,
er könnte auch irgendwie
aus der Gegend kommen, ah, du bist vielleicht Argentinier,
aus Buenos Aires oder so.
Also so habe ich mir dasselbe eingebildet
und ich glaube,
das ist vollkommen in Ordnung. Ich habe halt gelacht,
das war eine ältere Omi
und dann habe ich gesagt nein nein ich bin aus Italien So Italien wow sch und so Also ultra witzig Und das Sch ist wenn man ein bisschen Spanisch versteht dann kann man mindestens sich mit den Menschen dort unterhalten und austauschen
Das ist immer ein kleiner Bonus.
Okay, also dann, falls ich wieder noch aus Südamerika will,
dann natürlich mit dem Trumpf Gio, der ein bisschen Spanisch kann.
Ich kann null Prozent Spanisch.
Richtig schön.
Also ich glaube, wie gesagt, wir nähern uns jetzt langsam dem Ende dieser Folge.
Und wie du selber gesagt hast, man hätte noch wahrscheinlich unendlich lange über Bolivien sprechen können.
Aber wie gesagt, die Zeit rennt wie im Pluge.
Wie bist du denn dann tatsächlich aus Bolivien wieder raus?
Weil ich glaube, du bist danach noch in ein weiteres süduribrikanisches Land.
Wie ging es da weiter?
Und was hören wir vielleicht mal in einer späteren Folge von Abseits der Karte?
Definitiv. Also wir hören in einer späteren Folge definitiv den Weg von Bolivien nach Peru, denn ich habe mich von La Paz weiter fortbewegt, alles mit Bößen und da gibt es auch wieder verschiedene Möglichkeiten, Touristenbüsse oder eben normale Büsse, die auch zum berühmten Trommelwirbel Titicacasee fahren.
Und Titicaca-See ist halb, oder der Titicaca-See liegt halb in Bolivien und halb in Peru.
Und man muss auch sagen, ganz kurz ein paar Informationen, es ist der größte befahrbare See, oder der in den höchsten Lagen quasi, liegt glaube ich bei 3800 Meter Höhe.
und da kann man tatsächlich noch mit dem Boot fahren
und das ist, soweit ich weiß,
der höchste befahrbare
See der Welt.
Um kurz ein paar Infos zu droppen
und wie ich dann aber
weitergekommen bin, das erfährt
in einer anderen Episode, es tut mir wirklich leid,
wir könnten hier weiterquatschen,
aber vielleicht jetzt noch ein paar abschließende Worte
allgemein zu Bolivien, denn es verdient
einen gescheiten und richtigen
Abschluss zu haben.
Ich glaube,
Fun Fact, der Titi Takasei
ist, glaube ich, auch der See, der
höchstgelegene
Alpine, also nach einer bestimmten Meta-Zeit
sagt man noch so ein Zusatzbegriff.
Und ich glaube, der Titi Takasei ist der
erste höchste
oder nee, die erste höchste,
der mit dem meisten Fl und der zweite ist tats der Isk aus Kyrgyzstan wo wir tats auch waren Wenn ich mich nicht ganz t
Spannend, ne?
Dann war ich halt in zwei dieser hohen Seen.
Aber das stimmt, ja.
Hast du vollkommen recht.
Und es war ein Traum dort.
Und ich könnte so viel dazu erzählen.
Ich sage euch, lasst es nicht aus.
Es ist zwar ein bisschen touristischer, der Titikagesee,
aber lasst es nicht aus.
denn es wäre schade, wenn ihr diesen
besucht, nicht besucht, denn es ist auch
ein heiliger See, das dazu
aber wir bewegen uns jetzt
einfach dem Ende dieser Podcast
Episode an und vielleicht
Nico hast du noch ein paar abschließende Fragen zu Bolivien
oder irgendwie nach Highlights oder ähnliches
und beenden dann diese
Episode
und ich wollte die Episode
nicht so lange machen, aber es ist einfach zu viel
zu erzählen, diese Länder
es ist einfach ein Traum
Ich habe tatsächlich eigentlich keine Fragen mehr oder irgendwelche Sachen, die ich dir jetzt stellen möchte. Ich fand es einfach nur mega schön, tatsächlich mit dir über Bolivien über zwei Folgen zu sprechen und egal, ob es jetzt Bolivien ist oder auch insgesamt, steigert das gerade meine Reiselust gerade wieder einfach dir zuzuhören, also anderen Reisenden zuzuhören, was sie erlebt haben, sei es jetzt zum Beispiel über ein Format, wie wir es haben,
jetzt über einen Podcast oder über irgendwelche
anderen Kanäle, die es halt gibt.
Dokus, Instagram.
Ich liebe es
einfach tatsächlich über neue
Orte zu sprechen. Das ist irgendwie so ein
bisschen wie so ein Christoph
Kolumbus, der einfach so neue
Welten entdeckt und ich finde es immer wieder
schön davon zu hören.
Ja, ich danke dir auf jeden Fall für
diese Worte und so geht es mir auch. Wenn du zum Beispiel
auch eigene
Reisen mit mir teilst,
hast du ja auch schon die ein oder andere geteilt
in der Vergangenheit in diesem Format.
Und ich habe immer gedacht, boah, da muss ich unbedingt hin.
Und ich habe auch noch weitere Ideen.
Und ich freue mich auch schon, wenn wir dann das nächste Mal auch von dir
einen Ort wieder erfahren, wo du gereist bist.
Und würde sagen, Nico, Bolivien, wunderschönes Land.
Schaut euch aber auch die politische Lage an.
Aktuell Mitte, Ende Juni 2026 zum Beispiel wieder politisch ganz viel Aufruhr.
Deswegen muss man auch gucken, kann man alles besuchen?
ist es möglich. Erkundigt
euch und besucht aber
dieses wunderschöne Land, das
meiner Meinung nach und zu rechterweise
oftmals
sehr, sehr, ja,
als so, oh, passt auf.
Und ich muss sagen,
ich habe mich da wohl gefühlt,
die Menschen vor Ort,
so tolle Gespräche gehabt.
In Bolivien wirst du tatsächlich,
wenn du Südamerika besuchst,
einen ziemlichen raw Feeling haben.
Du besuchst ein Land,
der sehr ehrlich ist,
der sehr auch liebevoll sein kann
mit den Menschen, die dort wohnen
und leckeres Essen, traumhaften Landschaften und Kulissen
und ein Land, das in mein Herz geschlossen wurde
und jeder, der mich kennt und mich fragt,
was war einer deiner Favorite Reisen und Land,
wird immer von mir Bolivien hören.
Und das war ein kurzer Ausschnitt von dem,
was ich gefühlt habe während dieser Reise.
Und Nico würde sagen, können wir auch diese Episode jetzt leider beenden,
weil ich könnte mir noch vorstellen, noch weiter mit dir
darüber zu quatschen. Mega, vielen
Dank, Gio. Ich runde es
wirklich ab mit, das war eine
wirklich tolle Podcast-
Aufnahme mit dir. Es hat mir richtig viel Spaß
bereitet. Und ihr habt jetzt
die Wahl der Qual. Geht's nach Bolivien?
Geht's woanders hin? Schaut, wie
gesagt, gerne auch auf unserem Instagram-Kanal
rein. Da könnt ihr nochmal, wie gesagt, ein paar Bilder
nachschauen von den Orten, von denen
wir heute gesprochen haben und auch in der letzten
Folge. Ja, und
demzufolge, vielen Dank, Gio.
Ich danke dir.
Wir hören uns wieder das nächste Mal.
Ich freue mich, Nico, auf weitere Gespräche hier bei Abseits der Karte.
Ciao.
Nico und Gio mit Abseits der Karte.